Sebastian Vettel: «Im Ferrari bin ich der Kapitän»

Von Andreas Reiners
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel war auch zur Halbzeit des zweiten Testtages in Barcelona der Schnellste. Viel zu bedeuten hat das alles allerdings nichts, wie er betonte.

Sebastian Vettel ist gut gelaunt. Nach eineinhalb Tagen Testzeit in Barcelona ist es natürlich noch viel zu früh, irgendwelche Prognosen abzugeben, auch wenn die Formel-1-Fans diese natürlich gerne hätten. Vor allem im Hinblick auf eine drohende Langeweile bei einer erneuten Dominanz der Mercedes-Silberpfeile. Nach seiner Bestzeit am Montag war der Heppenheimer auch am Dienstagmittag zur Halbzeit des zweiten Tages der Schnellste.

Aber klar: Der viermalige Weltmeister stapelt verständlicherweise noch tief. «Es ist noch ein bisschen früh. Aber das erste Gefühl war gut. Und das ist zunächst auch das Wichtigste: Dass man sich wohlfühlt und dass man mit dem Auto spielen kann. Ich habe das Gefühl, dass ich der Kapitän bin und das Auto macht, was ich möchte», sagte Vettel.

Vettel auf die Frage nach Verbesserungspotenzial am neuen Ferrari: «Nach eineinhalb Tagen ist das Potenzial natürlich noch nicht ausgeschöpft, es wäre auch schlimm, wenn das so wäre. Bis jetzt ist es aber schon ein großer Schritt nach vorne, und das in jedem Bereich. Und das war auch unser Ziel. Natürlich kommt es aber darauf an, was die anderen machen.»

Nun gehört es bei Vettel seit Jahren auch dazu, dass er seinem Baby einen Namen gibt. Nach Kate, Kate’s dirty sister, Luscious Liz oder Randy Mandy hieß sein Ferrari 2015 Eva. Der neue Name wird aber auch erst wieder kurz vor dem GP-Auftakt in Australien kommen. Ein paar Kandidaten hat er aber bereits im Kopf, verriet er.

Komplett problemlos verlief der zweite Tag bislang aber nicht. «Ich hatte einen kleinen Ausritt, deswegen mussten wir kurz pausieren und ein bisschen was reparieren, das gehört aber dazu. Man will ja auch ans Limit gehen. Ich hoffe natürlich, dass wir heute ein paar Runden mehr zusammenbekommen», sagte Vettel, für den die Testfahrten heute Abend beendet sind. Ab Mittwoch übernimmt dann sein Teamkollege Kimi Räikkönen.

Barcelona-Test, 2. Tag – Morgenzeiten

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF16-H, 1:22,810 (46)
2. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB12-TAG Heuer, 1:23,525 (58)
3. Nico Rosberg (D), Mercedes F1 W07 Hybrid, 1:24,867 (81)
4. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM09-Mercedes, 1:25,692 (48)
5. Marcus Ericsson (S), Sauber C34-Ferrari, 1:25,734 (49)
6. Valtteri Bottas (FIN), Williams FW38-Mercedes, 1:25,872 (54)
7. Pascal Wehrlein (D), Manor MRT05-Mercedes, 1:25,925 (36)
8. Jolyon Palmer (GB), Renault RS16, 1:26,189 (41)
9. Esteban Gutiérrez (MEX), Haas VF-16-Ferrari, 1:26,931 (32)
10. Fernando Alonso (E), McLaren MP4-31-Honda, 1:27,198 (71)
11. Max Verstappen (NL), Toro Rosso STR11-Ferrari, 1:27,346 (59)

Barcelona-Testzeiten, 1. Tag

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF16-H, 1:24,939 (69 Runden)
2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes F1 W07 Hybrid, 1:25,409 (155)
3. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB12-TAG Heuer, 1:26,044 (86)
4. Valtteri Bottas (FIN), Williams FW38-Mercedes, 1:26,091 (80)
5. Alfonso Celis (MEX), Force India VJM09-Mercedes, 1:26,298 (57)
6. Jenson Button (GB), McLaren MP4-31-Honda, 1:26,860 (83)
7. Carlos Sainz (E), Toro Rosso STR11-Ferrari, 1:27,180 (55)
8. Marcus Ericsson (S), Sauber C34-Ferrari, 1:27,555 (88)
9. Pascal Wehrlein (D), Manor MRT05-Mercedes, 1:28,292 (54)
10. Romain Grosjean (F), Haas VF-16-Ferrari, 1:28,399 (31)
11. Jolyon Palmer (GB), Renault RS16, 1:29,356 (36)

Die wichtigsten Termine

Präsentationen/Roll-out
29. Februar: Präsentation Toro Rosso (Circuit de Barcelona-Catalunya)
1. März: Präsentation Sauber (Circuit de Barcelona-Catalunya)

Formel-1-Wintertests
22.–25. Februar: Spanien (Barcelona)
1.–4. März: Spanien (Barcelona)
1. Barcelona-Test: So wird gefahren

Mercedes
Dienstag 23. Nico Rosberg
Mittwoch 24. Lewis Hamilton
Donnerstag 25. Nico Rosberg

Ferrari
Dienstag Sebastian Vettel
Mittwoch und Donnerstag Kimi Räikkönen

Williams
Dienstag Valtteri Bottas
Mittwoch und Donnerstag Felipe Massa

Red Bull Racing
Dienstag Daniel Ricciardo
Mittwoch und Donnerstag Daniil Kvyat

Force India
Dienstag Sergio Pérez
Mittwoch Nico Hülkenberg
Donnerstag Alfonso Celis

Toro Rosso
Dienstag und Donnerstag: Max Verstappen
Mittwoch: Carlos Sainz

Sauber (mit 2015er Auto in neuer Lackierung)
Dienstag Marcus Ericsson
Mittwoch und Donnerstag Felipe Nasr

McLaren-Honda
Dienstag und Donnerstag Fernando Alonso
Mittwoch Jenson Button

Manor Racing
Dienstag Pascal Wehrlein
Mittwoch und Donnerstag Rio Haryanto

Renault
Dienstag Jolyon Palmer
Mittwoch und Donnerstag Kevin Magnussen

Haas F1
Dienstag und Donnerstag Esteban Gutiérrez
Mittwoch Romain Grosjean

Formel-1-WM

20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (Sakhir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montreal)
19. Juni: Aserbaidschan (Baku) *
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Budapest)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Suzuka (Japan)
23. Oktober: USA (Austin) **
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Sao Paulo)
27. November: Abu Dhabi (Insel Yas)
* Strecke noch nicht homologiert
** Finanzierung noch nicht gesichert

Siehe auch

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