Dynavolt Intact GP profitiert von Italtrans-Rückzug

Von Günther Wiesinger
Moto2
Das Italtrans-Team wird 2016 aus der Moto2-WM verschwinden, wie auch das JiR-Team von Luca Montiron. Dies wirkt sich positiv für das deutsche Team Dynavolt Intact GP aus.

Seit August war klar, dass sich das italienische Logistik- und Transportunternehmen Italtrans (mehr als 700 Lkw im Einsatz) per Saisonende aus der Moto2-WM zurückziehen würde.
 Franco Morbidelli, Dritter in Indy, unterschrieb deshalb bereits beim Brünn-GP einen Vertrag bei Marc VDS, er wird 2016 Teamkollege von Moto3-Weltmeister Alex Márquez.


Italtrans-Teammanager Luigi Pansera machte sich danach emsig auf die Suche nach neuen Geldgebern, er verzichtete sogar auf die Übersee-Tournee in Japan, Australien und Malaysia. Aber er wurde nicht fündig und gab deshalb letzte Woche genau so wie JiR-Teamchef Luca Montiron (2015 mit Krummenacher) seine Startplätze an die Teamvereinigung IRTA zurück.

Damit wird auch ein möglicher Rechtsstreit zwischen Pansera und Morbidelli hinfällig, denn die Pansera-Mannschaft liess durchblicken, es existiere für 2016 eine Option auf Morbidelli.


Die Rückzüge der Teams JiR und Italtrans haben positive Auswirkungen für das deutsche Dynavolt Intact GP-Team. Der Rennstall von Keckeisen, Kuhn und Lingg hatte für den zweiten Teamplatz von Folger im August nur einen «commercial entry» erhalten, was mit Mindereinnahmen von mehr als 250.000 Euro (Startgeld, Preisgeld, TV-Geld, Fracht und Reisezuschüsse) verbunden gewesen wäre.

Durch den Wegfall der beiden italienischen Teams wurden der Intact-Truppe aus Memmingen zwei «full entries» für Cortese und Folger zugesichert. «Das ist finanziell eine riesige Erleichterung für uns», stellte Teambesitzer Stefan Keckeisen fest. 


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