Peter Öttl (Husqvarna): Zufrieden mit Fenati & Lopez

Von Jordi Gutiérrez
Moto3
Jerez-Test: Romano Fenati auf der Husqvarna

Jerez-Test: Romano Fenati auf der Husqvarna

Das Max Racing Team von Biaggi und Öttl trainiert in Jerez in neuer Formation. Teamteilhaber Peter Öttl zieht die Bilanz der ersten beiden Testtage.

Das Max Racing Team bestreitet seine zweite Moto3-WM-Saison, letztes Jahr war nur Aron Canet auf der KTM unter Vertrag, er gewann drei Rennen und wurde Vizeweltmeister hinter Lorenzo Dalla Porta. Das Max Racing Team kam durch ein Joint Venture der beiden Ex-GP-Fahrer Max Biaggi und Peter Öttl zustande. 2020 bildet es das neue Husqvarna-Werksteam. Gefahren wird mit baugleichen KTM-Maschinen, als Fahrer sind der elffache GP-Sieger Romano Fenati und der schnelle jungen Spanier Alonso Lopez unter Vertrag.

Am Montag und Dienstag dieser Woche haben die Husqvarna-Fahrer erstmals im neuen Branding in Jerez privat getestet. Heute beginnt der dreitägige offizielle IRTA-Test in Jerez, für den alle Moto3- und Moto2-Fahrer Startpflicht haben.

«Im November waren wir bereits in Jerez, und damals sind Romano und Alonso jeder einen Tag im Regen gefahren, um sich an das Motorrad zu gewöhnen», schildert Teamteilhaber Peter Öttl. «Beide Fahrer haben sich bei diesem Test sofort wohl gefühlt auf dem neuen Motorrad, obwohl es geregnet hat. Dieses gute Gefühl hat sich jetzt in dieser Woche an den ersten zwei Testtagen bestätigt.»

«Die beiden Fahrer sind sehr unterschiedlich. Romano braucht nicht viele Runden und ist sofort schnell», erzählte Öttl. «Aber nach zwei Tagen kommt bei beiden ungefähr das gleiche Ergebnis heraus. Wichtig ist auch, dass sich die Mannschaft einspielt, wir haben ja jetzt einen zweiten Fahrer und mehr Personal. Auf der Seite von Fenati ist die letztjährige Technik-Mannschaft von Canet an der Arbeit. Die Seite von Lopez ist komplett neu besetzt. Diese Mannschaft hat vorher noch nicht miteinander gearbeitet. Aber bis auf einen ganz Jungen haben wir lauter erfahrene Leute, die mehrere Jahre GP-Erfahrung haben», ergänzte der Bayer.

«In der Box von Fenati ist es so, dass wir den Fahrer kennenlernen müssen, wir müssen lernen, seine Aussagen richtig zu interpretieren. Bei ihm sieht man seine Erfahrung. Es ist unheimlich hilfreich, wie er die Situation mit seiner neuen Motorradmarke beschreibt, egal ob es für den Crew-Chief ist oder die Techniker von WP Suspension. Mit seinen Informationen kann man viel anfangen, die bringen uns richtig voran. Sie sind sehr präzise bis ins letzte Detail.»

Öttl: «Alonso Lopez hat am Dienstag leider einen Sturz gehabt, hat sich aber davon sehr schnell wieder erholt. Er hat gut weiter gearbeitet und seine Rundenzeiten mit jedem Exit kontinuierlich verbessert. Der Sturz hat ihn nicht groß zurückgeschmissen. Deshalb sind wir mit dem Abschneiden bei unserem ersten gemeinsamen Test zufrieden. Wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen, das wird sich jetzt hier in Jerez an den nächsten drei Tagen herausstellen.»

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