Pol Espargaró (KTM/18.): Holt er die ersten Punkte?

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Pol Espargaró beim «bike change» in Termas de Rio Hondo

Pol Espargaró beim «bike change» in Termas de Rio Hondo

KTM-Rennchef Pit Beirer war mit dem Qualifying des Werksteams in Argentinien nicht unzufrieden. Denn Pol Espargaró steht am Start neben den MotoGP-Siegern Lorenzo und Miller.

Pit Beirer, Motorsport Director bei KTM Factory Racing, sah beim Qualfying-Abschneiden seiner MotoGP-Piloten Pol Espargaró und Bradley Smith auf dem Termas de Río Hondo Circuit in erster Linie positive Aspekte.

Obwohl die Ränge 18 und 19 nicht gerade hinreissend waren.
Aber mit 1,438 und 1,441 sec Rückstand auf die Q1-Bestzeit von Dani Pedrosa hatte sich das KTM-Duo recht wacker geschlagen – und immerhin erstmals mit Rabat, Barbera, Lowes und Rins gleich vier Fahrer hinter sich gelassen.

Und das, obwohl KTM vor dem Grand Pix auf dieser Piste keine Runde gedreht hatte.

«Passt doch. Wir stehen mit Pol in der gleichen Startreihe wie Lorenzo und Miller, die 2016 Rennen gewonnen haben», stellte der KTM-Rennchef schmunzelnd fest. Und er fügte gut gelaunt hinzu: «Jetzt hat sich ausgezahlt, dass wir mehr Erfahrung mit wenig Grip haben als die Gegner...»

«Das war ein gutes Qualifying im Nassen, aber es war nicht extrem gut», stellte Pol Espargaró nach Platz 8 im Qualifying 1 fest, das Pedrosa, Rossi und Dovizoso auf den ersten die Plätzen sah. «Es wäre mehr drinnen gewesen. Ich bin von mir selbst ein bisschen enttäuscht, denn ich bin nicht so perfekt gefahren, wie ich mir das vorgestellt habe, besonders im zweiten Sektor. Ich bin im Q1 zweimal gerade aus gefahren. Und besonders in den schnellen Runden habe ich im Turn 5 Fehler gemacht, die ein paar Zehntel gekostet haben. Ich hätte weiter vorne stehen können. Aber insgesamt stehen wir besser da als im Katar-Quali. Wir machen Fortschritte, aber sie sind nicht groß genug. Wir müssen uns weiter verbessern.»

Pol Espargaró fühlte sich gesundheitlich etwas angeschlagen, er wollte sich eine ausgiebge Nachruhe können. «Es sieht so aus, als könnten wir am Sonntag mit einer trockenen Piste rechnen», erklärte der 25-jährige Spanier. «Es wird sich also alles wieder ändern. Aber wir fahren ein bisschen weiter vorne los als üblich. Das ist schon mal nützlich. Jetzt kommt es darauf an, im Warm-up die richtigen Rennreifen auszuwählen. Mit einem guten Start kann ich zumindest in den ersten Runden mit meinen direkten Gegnern fighten. Ich möchte auf jeden Fall ein gutes Rennen abliefern.»

Schafft Red Bull-KTM beim dritten Rennen (Debüt durch Mika Kallio in Valencia 2016) die ersten Punkte?

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