Coronavirus/Italien: Rossi & Co. per Dekret blockiert

Von Johannes Orasche
MotoGP
Valntino Rossi

Valntino Rossi

Die Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf der Coronavirus beeinflussen in seiner Heimat nun auch MotoGP-Ass Valentino Rossi.

Die Panik und Ungewissheit im Zusammenhang mit dem Corona-Virus (Covid-19) ist europaweit in Italien im Moment am größten, da dort bisher auch die bei weitem größte Anzahl an infizierten Menschen vorliegt. In Italien wurde an diesem Wochenende deswegen ein Dekret erlassen.

Damit gibt es für Italiener nicht nur im Ausland besondere Auflagen. Zur Erinnerung: In Doha am «Hamad International Airport» wären italienische Staatsangehörige ja unmittelbar nach der Ankunft für 14 Tage in Quarantäne gesteckt worden.

Zurück nach Italien. Vom jüngst erlassenen Dekret in Form eines Reiseverbotes sind dort neben der an Bevölkerung reichen Lombardei auch 14 weitere Provinzen betroffen. Insgesamt in die Bewegungsfreiheit von  ca. 14 Millionen Menschen eingeschränkt. Die Vorschrift wird vorerst bis zum 3. April gültig sein. Unter den Regionen ist auch die unmittelbare Heimat von Yamaha-Star Valentino Rossi (41), der Bereich von Pesaro und Urbino. Weiters betroffen sind die Provinzen Asti, Alessandria, Rimini, Reggio-Emilia, Modena, Parma, Piacenza, Novara, Verbano-Cusio-Ossola, Vercelli sowie Padua, Treviso und Venedig.

Der Inhalt des Dekrets verbietet in Artikel 1 konkret Reisen aus den jeweiligen Provinzen in andere Regionen. Ausnahmen werden nur gemacht, wenn sich für die betroffene Person wichtige Motive für eine Ausnahme vorbringen lassen. Damit gemeint sind außerordentlich wichtige berufliche Gründe oder wichtige und gravierende innerfamiliäre Motive.

Es ist also damit zu rechnen, dass auch die Ausreise oder die Abreise von einem Flughafen nicht mehr problemlos möglich sein wird.

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