Gelbe Flaggen: Strafen im Training werden strenger

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Auch die MotoGP-Fahrer wurden heute belehrt

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In den Rennen darf bei gelber Flagge nicht überholt werden. Daran ändert sich nichts. Aber in den Trainings und Qualis werden ab sofort strengere Strafen verhängt. Bei gelber Flagge darf nicht schnell gefahren werden.

Vor dem Gran Premio Red Bull de Andalucia wurden die Fahrer aller drei WM-Klassen (Moto3, Moto2 und MotoGP) von Race Director Mike Webb und dem FIM MotoGP Stewards Panel zu einem Briefing eingeladen, bei dem es um wichtige neue Informationen im Zusammenhang mit den gelben Flaggen ging. Im Gesetzbuch hat sich nichts geändert, aber es gibt ein Update bei der Art und Weise, wie die «yellow flag»-Vorschriften umgesetzt werden. Dabei geht um die die Verbesserung der «on track safety» für alle beteiligten Fahrer und Streckenposten.

Während einiger Jahre führten alle Verbesserungen in Sektor-Zeiten, die unter einer doppelten gelben Flagge erzielt wurden, zu einer Streichung der betreffenden Rundenzeit. Ab jetzt wird dieses Vorschrift auch für eine einzelne gelbe Flagge gelten.

Ein Fahrer kann also unter keine Art von gelber Flagge mehr seine Rundenzeit verbessern. Sobald ein Fahrer in einen Sektor einfährt, in dem eine gelbe Flagge geschwenkt wird, wird seine Rundenzeiten gestrichen. Das gilt für alle freien Trainings und alle Qualifying Sessions.

Sobald ein Fahrer die grüne Flagge passiert hat, die eine freie Bahn signalisiert, kann er wieder Vollgas geben und sein Training wie üblich fortsetzen. Die Sektorzeiten werden weiter angezeigt, obwohl die gesamte Rundenzeit keine Gültigkeit hat.

Bei den Rennen gibt es keine Veränderungen. Bei gelber Flagge sind keine Überholmanöver erlaubt. Sonst werden Strafen wie «go back one position» angezeigt.

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