Takaaki Nakagami (Honda/5.): Fragezeichen Soft-Reifen

Von Nora Lantschner
MotoGP
Takaaki Nakagami auf dem «Circuit de Barcelona-Catalunya»

Takaaki Nakagami auf dem «Circuit de Barcelona-Catalunya»

LCR-Honda-Pilot Takaaki Nakagami klagt über Grip-Probleme, nur mit dem weichen Michelin-Hinterreifen kam er auf ansehnliche Rundenzeiten. Aber ist das auch eine Option für das Rennen beim Catalunya-GP?

Die fünfschnellste Zeit am Freitag stellte Takaaki Nakagami nur bedingt zufrieden, denn die Renn-Pace bereitet dem LCR-Honda-Piloten genauso Sorgen wie der Wind und der mangelnde Grip am Hinterrad. «Wir haben am Ende des FP2 weiche Reifen aufgezogen und es lief ziemlich gut. Im FP1 und dem restlichen FP2 haben wir aber mit dem Medium-Reifen gearbeitet, der war im Vorjahr der Rennreifen. Die Rundenzeiten waren zwar konstant, aber zu langsam. Es waren 1:41er-Zeiten, ich konnte mich nicht verbessern», bedauerte er.

«Das Problem ist, dass ich keinen Grip gefühlt haben», erklärte der 28-jährige Japaner. «Wir haben viele Dinge ausprobiert, zwei Motorräder eingesetzt, aber am Ende haben wir kein positives Gefühl gefunden. Auf den Soft-Reifen war die Rundenzeit dann aber ziemlich einfach eine Sekunde schneller.»

Das Problem: «Mit dem Soft-Reifen läuft es ziemlich gut, aber ich weiß nicht, ob der auch ein Reifen für das Rennen sein kann oder nicht», grübelte «Taka». «Michelin meinte, der wäre ein bisschen zu weich für die Renndistanz und daher zu diesem Zeitpunkt ein zu großes Risiko. Sie sind sich nicht sicher, ob es für das Rennen funktioniert. Aber man weiß nie, morgen werden wir im FP3 und FP4 versuchen, eine etwas längere Distanz mit dem weichen Hinterreifen zu fahren. Dann werden wir sehen, wie sehr er nachlässt. Heute haben wir nur sechs Runden auf dem Soft gedreht.»

Die Bedingungen in Montmeló, wo üblicherweise im Juni gefahren wird, gestalteten sich am Freitag schwierig. «Das größte Problem war heute, dass wir zu viel Wind hatten», bestätigte auch Nakagami. «Auch auf der Bremse fehlte uns die Stabilität, vor allem nach der Geraden in der Bremszone vor Turn 1. Mit dem Wind bewegte sich das Motorrad ständig von rechts nach links und zurück, ich konnte gar keine Linie wählen. So etwas hatte ich noch nie. Ich hoffe, dass es morgen wieder weniger windig ist, wie an einem normalen Tag eben. Dann ist alles einfacher. Heute, mit diesem Wind, war das Motorrad zu nervös, das macht es schwierig, mehr zu pushen.»

MotoGP, Catalunya-GP, kombinierte Zeitenliste 25.9.

1. Morbidelli, Yamaha, 1:39,789 min
2. Zarco, Ducati, + 0,109 sec
3. Binder, KTM, + 0,219
4. Viñales, Yamaha, + 0,419
5. Nakagami, Honda, + 0,623
6. Quartararo, Yamaha, + 0,642
7. Mir, Suzuki, + 0,652
8. Pol Espargaró, KTM, + 0,685
9. Alex Márquez, Honda, + 0,689
10. Rossi, Yamaha, + 0,713
11. Rins, Suzuki, + 0,749
12. Miller, Ducati, + 0,837
13. Crutchlow, Honda, + 0,965
14. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,002
15. Dovizioso, Ducati, + 1,072
16. Lecuona, KTM, + 1,082
17. Oliveira, KTM, + 1,239
18. Smith, Aprilia, + 1,306
19. Bradl, Honda, + 1,471
20. Bagnaia, Ducati, + 1,548
21. Rabat, Ducati, + 1,884
22. Petrucci, Ducati, + 2,270

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