Cal Crutchlow (Honda/13.): Wieder Unterarm-Probleme

Von Johannes Orasche
MotoGP
Cal Crutchlow: Sorgen in vielen Bereichen

Cal Crutchlow: Sorgen in vielen Bereichen

LCR-Honda-Haudegen kämpfte sich nach seiner Entscheidung für das Comeback am Freitag tapfer durch die beiden Sessions von Barcelona und erklärte seinen Gesundheitszustand.

Der angeschlagene Cal Crutchlow beendete den ersten Trainingstag auf dem «Circuit de Catalunya-Barcelona» tapfer auf dem 13 Platz. Der Brite büßte in der kombinierten Zeitentabelle weniger als eine Sekunde auf die Tagesbestzeit von Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha) ein. Crutchlow sah sich in seiner Comeback-Entscheidung aber durchaus bestätigt.

Zur Erinnerung: Crutchlow hatte sich den Knöchel am Mittwoch verletzt, als er stürzte nachdem er einen PCR-Tests auf dem Renngelände hatte durchführen lassen. "Der Knöchel fühlte sich okay an in der Früh, obwohl es wegen des Tape-Verbandes etwas seltsam anfühlte. Ich habe einen gebrauchten, etwas ausgedehnten Stiefel verwendet. Danach hatte ich keine Probleme mit dem Knöchel mehr. Er ist aber schwarz auf der Innenseite und immer noch geschwollen."

Crutchlow plagt aber erneut sein zuletzt wegen «arm pump» operierter Unterarm: «Ich hatte Schmerzen im Unterarm. Er war nach der ersten Session schon wieder angeschwollen. Gestern sah er noch normal aus, jetzt ist er schon wieder doppelt so dick. Das Problem ist, dass der Bewegungsnerv die gleichen Probleme macht wie vorher, weil er auf den Muskel drückt. Ich habe mich in der zweiten Session besser gefühlt. Ich kann aber nicht sagen, ob es durch das Fahren vielleicht noch besser wird.»

Der 34-jährige Engländer und ehemalige Supersport-Weltmeister weiß: «Ich war für 15 Tage nicht auf dem Bike. Vielleicht wird es mit der Zeit besser. Ich hatte es in den vergangenen Jahren nie ein  Problem mit Unterarm-Krämpfen. Daher ist es seltsam, dass ich jetzt das Problem habe. Wir müssen jetzt einfach daran arbeiten.»

Dass Takaaki Nakagami das Holeshot-Device an seiner Honda verwendet, ist für Crutchlow nicht außergewöhnlich: «Es ist komplett normal, dass Taka das neue Zeug bekommt. Er wird 2021 eine Honda fahren, ich nicht. Das Schlimme ist, dass unsere Bikes bei den Rennstarts gut waren im Vergleich zur Konkurrenz. Dann war es nicht mehr der Fall, sie hatten mit dem Holeshot-Device Probleme. Jetzt bekommen sie die Starts aber besser hin. Ich weiß nicht, ob ich der einzige im Feld sein werde, der diese Hilfe nicht hat. Am besten wäre aus Reihe 1 loszufahren... Ich arbeite mit meinem Crew-Chief Beefy daran, das Paket besser zu machen.»

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