Danilo Petrucci macht klar: «Ich hatte es satt!»
Danilo Petrucci bestritt nach seinem MotoGP-Aus im Januar für KTM die Rallye Dakar in Saudi-Arabien. Anschließend zog es ihn zu Ducati und in die MotoAmerica. Ein Vergleich zur Motorrad-Weltmeisterschaft.
Mit einigen Problemen kämpfte sich Danilo Petrucci im Januar durch die Dakar-Rallye in Saudi-Arabien.
"Ich hatte einfach alles satt, ich war müde. Ich wusste, dass ein Wechsel in die Superbike-WM mehr oder weniger gleich viel Druck mit sich bringen würde, wie ich ihn auch in der MotoGP zu spüren bekam", betonte Petrucci
Der zweifache MotoGP-Laufsieger weiter: "Nach Amerika zu gehen, das sollte mir Spaß bereiten, habe ich gedacht. Einen anderen Kontinent sehen, ein anderes Land erleben. Der Druck ist sicherlich gering."
"Aber nach der Dakar hatte ich extrem viel Leistungsdruck", gab der Italiener zu. "Alle schauten auf mich, als ich in die USA wechselte. Ich mag es trotzdem, ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit."
Die MotoAmerica, die größte Serie für Motorrad-Straßenrennen in den USA,
"Es ist eine gute Mischung aus Spaß und Druck beziehungsweise Performance. Mein MotoAmerica-Motorrad ist gleich mit dem aus der Superbike-WM. Den großen Unterschied machen die Dunlop-Reifen, die ich zuvor nie gefahren bin", so der Ducati-Fahrer, der am vergangenen Wochenende in Laguna Seca
"In der MotoAmerica musst du manchmal die Kurven langsamer nehmen, als du eigentlich könntest. Denn du findest beispielsweise zwei oder drei verschiedene Asphaltbeläge vor oder die Wand ist sehr nah. Eigentlich könntest du noch einige Zehntel herausholen,
Petrucci muss sich oft rechtfertigen. "Klar, die Dakar ist sehr, sehr gefährlich.
"Doch es ist etwas ganz anderes, denn wenn etwas bei der Rallye nicht klar ist, dann kannst du bremsen und schauen, was hinter der Klippe kommt. Die Gefahr kommt dann, wenn du glaubst, du hast alles unter Kontrolle. Zum Beispiel ein Sturz bei Höchstgeschwindigkeit", zieht der ehemalige GP-Pilot den Vergleich.
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