Superbike WM • Neu
Philipp Öttls Rennen in Argentinien waren eine Qual
Auf dem Circuito San Juan Villicum erlebte Philipp Öttl aus dem Team Go Eleven Ducati sein schwierigstes Wochenende in der Superbike-WM. Der Rookie holte im zweiten Hauptrennen seine einzigen Punkte.
In Argentinien war für Philipp Öttl von Anfang an der Wurm drin. Die drei freien Trainings beendete er auf den Plätzen 15, 15 und 11, in der Superpole wurde es nur Startplatz 17. Zu allem Übel wurde der 26-Jährige für das erste Rennen
"FP3 war mit dem elften Platz ganz gut, das Qualifying war schwierig, obwohl ich mich eigentlich gut gefühlt habe", erzählte der in Salzburg wohnhafte Bayer SPEEDWEEK.com. "Mein Start ins erste Rennen war gut, ich konnte mich bis auf Platz 13 vorarbeiten, dann ging der Hinterreifen ein. Wir waren mit dem Motorrad weit weg von einer guten Abstimmung. Das ist eine schwierige Strecke und es lief nicht so gut."
Philipp kam als 17. und mit 44,885 sec Rückstand auf Sieger und Ducati-Kollege Alvaro Bautista ins Ziel.
Das Sprintrennen durfte er von seinem ursprünglichen Startplatz 17 in Angriff nehmen, nach den zehn Runden war Öttl 15. und lag gute 19 sec
Im zweiten Hauptrennen schaffte es Öttl erneut von Startplatz 17 kommend immerhin bis auf Position 14 und eroberte damit seine einzigen beiden WM-Punkte an diesem Wochenende.
"Das sind natürlich keine Resultate, die ich mir vorgestellt hatte", hielt Öttl fest. "Zum Schluss wurde es immer besser, ich habe alles versucht. Zwischendurch musste ich mal in die Clinica, am Sonntagmorgen im Warm-up konnte ich nur fünf Runden fahren. Mit solchen Armproblemen kann man nicht schnell fahren, ich war komplett kraftlos, die Rennen waren ganz schön hart. Ich bin froh, dass ich es doch noch in die Punkte geschafft habe und im Superpole-Rennen knapp hinter Redding und Gerloff war."
In der Gesamtwertung liegt Philipp mit 77 Punkten auf Platz 13. Im November sind noch die beiden abschließenden Events in Indonesien und Australien.
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