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Michael Rinaldi (28): Nach 222 SBK-Rennen ist Schluss

Mit dem Meeting in Jerez fand die Superbike-Karriere von Michael Rinaldi ein vorläufiges Ende. Auch wenn der Italiener nicht der erfolgreichste Ducati-Pilot war, so hat er dennoch Spuren hinterlassen.

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Seit 2018 fuhr Michael Rinaldi in der Superbike-Weltmeisterschaft, immer mit Ducati. Angefangen hat seine Karriere im Aruba.it Junior-Team – eine Belohnung für den Gewinn der Superstock-1000-EM im Vorjahr –, war aber nur bei den Europarennen am Start. Ab 2019 war der 28-Jährige Vollzeit dabei: 2019 mit Barni Racing, 2020 im Go Eleven-Team, dann für drei Jahre im Aruba.it Ducati-Werksteam und zuletzt mit Motocorsa.

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Rinaldi, der fünf Siege feierte und 23 Podestplätze erreichte, hatte 2022 seine beste Saison als WM-Vierter. Als WM-17. geht seine Superbike-Karriere mit nur sechs einstelligen Ergebnissen glanzlos zu Ende. "Zu Beginn der Saison hatten wir gehofft, besser abzuschneiden, aber auch solche Jahre gehören zur Karriere eines Teams und eines Fahrers", bedauerte Rinaldi. "Ich versuche, nur das Gute zu nehmen und danke allen bei Motocorsa für diese Saison und für die gemeinsam erbrachten Opfer."

Rinaldi hat jedoch einen Meilenstein mit Ducati erreicht. Mit 222 Starts hat der Italiener sogar Chaz Davies überholt, der mit 216 Starts die bisher meisten Rennen mit Ducati bestritten hatte. "Nun schließt sich ein großartiges Kapitel in meinem Leben namens Ducati Superbike", ergänzte der aus Rimini stammende Rinaldi. "Ich bin der Fahrer mit den meisten Starts geworden und hatte die Ehre, Teil des offiziellen Teams gewesen zu sein. Als Italiener erfüllt mich das mit Stolz. Ich danke jedem Team und jede Person, die in diesen Jahren mit mir bei Ducati gearbeitet hat, immer alles gegeben und mir geholfen hat, als Fahrer zu wachsen."

Schon frühzeitig war klar, dass Rinaldi und Motocorsa keine zweite Saison miteinander verbringen würden. Die Chemie stimmte nicht, die fehlenden Ergebnisse trugen auch dazu bei. Teamchef Lorenzo Mauri, der aus seiner Ablehnung keinen Hehl machte, fand zumindest zum Abschied versöhnliche Worte.

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"Wir danken Michael für die Professionalität, die er an den Tag gelegt hat, und dafür, dass er uns verständlich gemacht hat, dass er seinerseits in allen Situationen stets daran interessiert war, den Schlüssel zum Problem zu finden", sagte Mauri anerkennend. "Wir verabschieden Michael und seine Fans mit Zuneigung und glauben an ein gutes Verhältnis, auch wenn der Funke zwischen uns nicht übergesprungen ist. Wir wünschen ihm das Beste, so wie wir es für uns selbst wünschen, denn wir haben es verdient!"

Rinaldi hat seine Zukunft bisher nicht offiziell bestätigt. Regelmäßige Leser von SPEEDWEEK.com wissen, dass er in die Supersport-WM 2025 wechselt und bei GMT94 eine neue Yamaha R9 pilotieren wird.

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3

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156

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