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Rinaldi gelingt Rückkehr: Ab Misano wieder Superbike

Von Ivo Schützbach
Michael Rinaldi blickt mit Freude auf sein Superbike-Comeback

Michael Rinaldi blickt mit Freude auf sein Superbike-Comeback

Es hat sich in den vergangenen Tagen abgezeichnet: Der fünffache Superbike-WM-Laufsieger Michel Ruben Rinaldi, der in der Supersport-WM nicht Fuß fassen konnte, kehrt zurück in die höchste Klasse.

Der Italiener Michael Rinaldi, er spricht seinen Vorname Englisch aus, hat eineinhalb schwierige Jahre hinter sich. Nach drei Saisons im Aruba-Ducati-Werksteam, mit dem er die Superbike-Weltmeisterschaft auf den Rängen 5, 4 und 5 beendete, strauchelte er 2024 im Ducati-Team Motocorsa kolossal. Der 29-Jährige kam nie über Platz 6 hinaus, schaffte in 36 Rennen lediglich sechs einstellige Ergebnisse und stürzte in der WM-Wertung auf Rang 17 ab.

Für 2025 hatte der fünffache Laufsieger (23 Podestplätze) eine miserable Verhandlungsposition und konnte sich glücklich schätzen, von Yamaha einen Werksvertrag für die Supersport-WM zu bekommen.

Doch Rinaldi fuhr seit 2016 ausschließlich mit der 1000er und konnte aus der neuen R9 im Team GMT94 nie das Gleiche herausholen wie die Yamaha-Kollegen Stefano Manzi und Can Öncü, die beide bereist drei Rennen gewannen und in der Gesamtwertung auf den Plätzen 1 und 4 liegen – Rinaldi ist mit mageren 17 Punkten nur 19.

Als sich das Superbike-Team Motoxracing und Tito Rabat trennten, kam schnell der Name Rinaldi ins Spiel. Das Management des Sportlers aus Rimini bestätigte gegenüber SPEEDWEEK.com in der vergangenen Woche, dass es Gespräche gibt, inzwischen sind die Verträge geändert und der Wechsel wird vollzogen.

Ab den Rennen in Misano, Mitte Juni ist Saisonhalbzeit, wird Moto2-Europameister Roberto Garcia für GMT94 in der Supersport-WM antreten, während Rinaldi bei Motoxracing aufs Superbike zurückkehrt.

«Ein besonderer Dank geht an Sandro Carusi dafür, dass er an mein Potenzial glaubt», bemerkte Rinaldi. «Ich freue mich sehr darauf, in Misano in die Superbike-Klasse zurückzukehren, und kann es kaum erwarten, mein neues Team kennenzulernen und mit der Arbeit am Motorrad zu beginnen.»

Rinaldi fuhr die Yamaha R1 bislang nur in der Stock-Version. Er wird bei Motoxracing nicht das identische Werksmaterial wie Andrea Locatelli, Jonathan Rea, Remy Gardner und Dominique Aegerter und einen entsprechend schweren Stand haben.

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