Michael Härtel: «Das Schmerzhafteste, was ich hatte»

Von Manuel Wüst
Speedway
Michael Härtel

Michael Härtel

Michael Härtel hatte sich für 2019 einiges vorgenommen. Doch Verletzungen bremsten den Dingolfinger aus, der in seinem letzten Juniorenjahr besonders in den Speedway-U21-Wettbewerben auftrumpfen wollte.

Für manchen Fahrer wäre eine Saison, die mit einem DM-Titel endet, eine perfekte. Doch für Michael Härtel fällt das Fazit für 2019 nicht uneingeschränkt positiv aus, auch wenn das Jahr mit seinem Sieg beim internationalen Speedwayrennen in St. Johann gut endete.

«Im Verhältnis dazu, wie die Verletzungen waren, und dass ich einmal vier und einmal sechs Wochen ausgefallen bin, war das ein versöhnliches Ende mit dem Gewinn der Deutschen Langbahnmeisterschaft und ein paar guten offenen Rennen. Auch in der Bundesliga bin ich für Landshut in Stralsund ein gutes Rennen gefahren», zog Härtel für SPEEDWEEK.com Bilanz. «Ansonsten war es nicht so ein schönes Jahr mit den Verletzungen, denn da fallen so viele Rennen aus.»

Verpasst hat der Bayer vor allem die wichtigen Qualifikationsrennen in den U21-Wettbewerben auf der Speedwaybahn. «Alle Ziele, die ich mir gesetzt hatte mit U21-WM und -EM konnte ich nicht erreichen, weil ich verletzt war. Das war mega ärgerlich.»

Zweimal wurde der 22-Jährige ausgebremst, als er sich bei Stürzen in Polen und Lettland Blessuren zuzog, die inzwischen ausgeheilt sind: «Am Sprunggelenk hatte ich eine Verletzung, die war nicht zu operieren, ist aber so wieder verheilt. In Polen hatte ich mir den Oberschenkel ausgekugelt, das war das Schmerzhafteste, was ich überhaupt hatte. Glücklicherweise war das nur Einrenken und eine Ruhepause, bis sich die Sehnen und Bänder wieder erholt und verkürzt hatten. Das war auch ohne OP zu beheben.»

Körperlich ist Härtel für den nahenden Saisonstart wieder vollständig fit, auch die Vorbereitungen in der Werkstatt sind in der Endphase. «Ich bin noch nicht ganz fertig mit den Vorbereitungen, da ich immer noch arbeite», hielt der Deutsche Langbahnmeister fest. «Bis zum 14. Februar werde ich noch arbeiten, dann habe ich genug Stunden aufgebaut, um über den Sommer freinehmen zu können. Die Vorbereitung läuft zum größten Teil am Wochenende, ich hoffe, dass ich sie in den nächsten zwei Wochen abschließen kann. Zwischen den Jahren bin ich zudem umgezogen und habe jetzt mit meiner Freundin eine gemeinsame Wohnung.»

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