Das erwartet die Rallye-WM beim Re-Start in Estland

Von Toni Hoffmann
WRC
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Die Rallye-Weltmeisterschaft wird nach den bereits bis Mitte März drei gewerteten Läufen mit der WM-Premiere von Estland am ersten September-Wochenende fortgesetzt, die Veranstalter gaben nun die Route bekannt.

Die Rallye, die zum ersten Mal in den WM-Kalender aufgenommen wurde und bei der die Serie wegen der Zwangspause durch Covid-19 neu startet, wird mit einem Kurzformat durchgeführt. Sie wird am Freitagabend um 18:00 Uhr Lokalzeit (= 17:00 Uhr MESZ) in der südlich gelegenen Stadt Tartu gestartet und endet nach 871 Gesamtkilometern und 17 Prüfungen (= 232,64 km) um 14:30 Uhr MESZ wieder in Tartu-Raadi.

Der Servicepark befindet sich am Estnischen Nationalmuseum auf dem ehemaligen Raadi-Flugplatz der Stadt. Nach dem Shakedown von Abissaare (6,23 km) am Freitagmorgen beginnt der Wettbewerb am Freitagabend um 18:08 Uhr MESZ mit der kurzen Tartu-Prüfung (1,28 km) neben dem Servicepark.

Der Samstag ist mit zehn Prüfungen (= 146,40 km) der Hauptwettbewerbstag und beginnt schon um 5:30 Uhr MESZ. Der erste Abschnitt, auf den Sébastien Ogier gemäß seiner Rolle als Tabellenführer mit seinem Toyota Yaris WRC als erstes Fahrzeug auf die fünf Schotterprüfungen muss, endet gegen 12:15 Uhr. Nach dem Service wird in umgekehrter Reihenfolge gemäß dem Gesamtklassement in die zweite Samstag-Schleife gestartet. Der Samstag endet gegen 18:24 Uhr MESZ in Tartu.

Am Sonntag stehen nach dem Start um 05:02 Uhr MESZ drei Prüfungen mit jeweils zwei Durchgängen ohne Service über 84,96 Bestzeitkilometer als Finale auf dem Programm. Zielankunft ist ab 14:30 Uhr MESZ in Tartu-Raadi.

Das größte Motorsportereignis in den baltischen Staaten findet zum zehnten Mal statt und wurde in den letzten zwei Jahren von dem amtierenden Weltmeister und Lokal-Matador Ott Tänak ohne WM-Prädikat gewonnen. Um die Überwachung der Corona-Schutzvorschriften zu gewährleisten, sind für die gesamte Rallye nur 16.000 registrierte Zuschauer zugelassen.

«Alle in Estland während der Rallye Estland geltenden Covid-19-Regeln und -Beschränkungen werden eingehalten. Wir glauben, dass wir durch Befolgen der Regeln und Richtlinien einen sicheren und spektakulären Wettbewerb veranstalten können», betonte das Organisationsteam im Dokument.

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