Matthias Walkner: «Wollte unbedingt aufs Podest»

Von Otto Zuber
Dakar Moto
Matthias Walkner beendete die letzte Etappe auf dem dritten Platz und sicherte sich damit den zweiten Gesamtrang

Matthias Walkner beendete die letzte Etappe auf dem dritten Platz und sicherte sich damit den zweiten Gesamtrang

Vorjahressieger Matthias Walkner schaffte es zum dritten Mal in Folge aufs Dakar-Podest: Der 33-jährige Salzburger sicherte sich hinter seinem KTM-Teamkollegen Toby Price den zweiten Gesamtrang.

Vor dem Start der zehnten und letzten Etappe der 41. Dakar-Rallye spekulierte Matthias Walkner noch auf den dritten Gesamtrang. Weil Husqvarna-Pilot Pablo Quintanilla aber durch einen Sturz in der letzten Etappe rund acht Minuten einbüsste, durfte sich der Vorjahressieger am Ende über den dritten Etappen-Platz und damit den zweiten Gesamtrang hinter seinem KTM-Teamkollegen Toby Price freuen – und das, obwohl er mit schmerzendem Knöchel unterwegs gewesen war und die Zähne zusammenbeissen musste.

Walkner schaffte es somit zum dritten Mal in Folge aufs Dakar-Podest: Nachdem er 2016 noch wegen eines Oberschenkelbruchs vorzeitig hatte aufgeben müssen, holte er sich 2017 den zweiten Gesamtrang und im vergangenen Jahr schrieb er als erster Dakar-Sieger aus Österreich Geschichte. Dass er es wiederum aufs Treppchen schaffte, bedeutete dem 33-jährigen Salzburger sehr viel, wie er hinterher verriet.

«Ich wollte es unbedingt wieder aufs Podest schaffen», erklärte der KTM-Star, der überzeugt ist: «Das war meine beste Dakar-Leistung.» Denn in diesem Jahr sei es besonders eng gewesen. «Für mich lief es an allen Tagen gut, ich habe mir kaum Fehler erlaubt und auch wenn es wegen der Startposition und Problemen mit dem Roadbook einige Male hart war, so bin ich alles in Allem doch sehr zufrieden mit meiner Performance.»

«Ich erwischte eine der Dünen sehr hart, und wäre fast gestürzt», gestand der ehemalige MX3-Weltmeister. «Ich glaube, genau das passierte Pablo, dem ich alles Gute wünsche. Natürlich will ich auch Toby zum Sieg gratulieren – dass er mit diesem Handgelenk so fahren und gewinnen konnte, ist einfach unglaublich. Das war eine sehr emotionale Dakar für mich. Ich habe sehr viel Energie und harte Arbeit reingesteckt. Dass ich nun etwas dafür zurückbekomme, ist einfach überwältigend.»

DAKAR MOTO - ERGEBNIS ETAPPE 10

1. Toby Price (AUS/KTM) in 3:46:38 Stunden
2. Jose Cornejo Florimo (RCH/Honda) + 2:21 min
3. Matthias Walkner (A/KTM) + 2:38 min
4. Sam Sunderland (GB/KTM) + 3:19 min
5. Luciano Benavides (RA/KTM) + 3:20 min
6. Kevin Benavides (RA/Honda) + 3:59 min
7. Andrew Short (USA/Husqvarna) + 4:09 min
8. Xavier de Soultrait (F/Yamaha) + 6:16 min
9. Daniel Nosiglia Jager (BOL/Honda) + 10:02 min
10. Sebastian Bühler (D/KTM) + 10:41 min
11. Milan Engel (CZ/KTM) + 11:23 min
12. Joakim Rodriguez (P/Speedbrain) + 13:55 min
13. Adrien Metge (F/Sherco TVS) + 14:00 min
14. Ross Branch (RB/KTM) + 15:16 min
15. Laia Sanz (E/KTM) + 15:32 min
16. Maurizio Gerini (I/Husqvarna) + 15:59 min
17. Oriol Mena (E/Speedbrain) + 16:21 min
22. Pablo Quintanilla (RCH/ Husqvarna) + 19:44 min

DAKAR MOTO - ENDSTAND NACH ETAPPE 10

1. Toby Price (AUS/KTM) in 33:57:16 Stunden
2. Matthias Walkner (A/KTM) + 9:13 min
3. Sam Sunderland (GB/KTM) + 13:34 min
4. Pablo Quintanilla (RCH/ Husqvarna) + 20:46 min
5. Andrew Short (USA/Husqvarna) + 44:10 min
6. Xavier de Soultrait (F/Yamaha) + 54:00 min
7. Jose Cornejo Florimo (RCH/Honda) + 1:08:06 h
8. Luciano Benavides (RA/KTM) + 1:05:50 h
9. Oriol Mena (E/Speedbrain) + 2:08:48 h
10. D. Nosiglia Jager (BOL/Honda) + 2:31:53 h
11. Laia Sanz (E/KTM) + 3:24:10 h
12. Kevin Benavides (RA/Honda) + 3:41:14 h
13. Ross Branch (RB/KTM) + 3:50:11 h
14. Maurizio Gerini (I/Husqvarna) + 4:28:41 h
15. Milan Engel (CZ/KTM) + 5:11:32 h
16. Adam Tomiczek (POL/KTM) + 5:16:50 h
17. Joakim Rodriguez (P/Speedbrain) + 5:21:19 h

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