Keine EM in Tomaszów Mazowiecki wegen Corona-Virus

Von Rudi Hagen
Eisspeedway-EM
Stefan Pletschacher (r.) wurde bei der DM Dritter hinter Markus Jell (l.) und Meister Hans Weber

Stefan Pletschacher (r.) wurde bei der DM Dritter hinter Markus Jell (l.) und Meister Hans Weber

Die Serie der Absagen oder Verschiebungen im Motorsport geht weiter. Das für den 21. und 22. März im polnischen Tomaszów Mazowiecki geplante Einzelfinale im Eisspeedway wurde verschoben. Aber es bleibt kein Termin.

Die Angst vor der Verbreitung des Corona-Virus hat jetzt zur faktischen Absage des europäischen Einzelfinales im Eisspeedway geführt. Die beteiligten Fahrer wie Stefan Pletschacher aus Ruhpolding erhielten am Dienstag vom DMSB ein Schreiben, indem von einer Verschiebung des EM-Finales die Rede war.

Die polnischen Offiziellen ließen verlauten, dass sie einer Empfehlung von Premierminister Mateusz Morawiecki und der anschließenden Entscheidung der Provinz Lodz folgen würden, die Organisation von öffentlichen Massenveranstaltungen aufgrund des Risikos eines Ausbruchs des Covid-19-Coronavirus momentan zu verbieten. Dazu gehöre auch das EM-Finale in der Arena Lodowa in Tomaszów Mazowiecki in diesem Monat. Man stelle Überlegungen an, ein neues Datum zu finden.

«Das wird nicht funktionieren, denn die Verbreitung dieses Scheißvirus wird sich doch zeitlich weiter hinziehen», platzte es Stefan Pletschacher im Gespräch mit SPEEDWEEK.com heraus. «So wie ich gehört habe, wird aus Heerenveen auch nichts, denn dort ist das Virus auch. Bei uns hier in der Gegend sind schon alle möglichen Sportveranstaltungen, bei denen mehr als 500 Zuschauer erwartet werden, abgesagt.

Neben Stefan Pletschacher, der bei seinem in dieser Saison einzigen Start bei der DM in Berlin Platz 3 belegte, war Max Niedermaier für das EM-Finale in Polen nominiert. Letzterer wurde in Berlin Vierter, nachdem er durch einen Sturz seine Meisterschaftschancen aufgeben musste.

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