Team-WM Togliatti: Russen im Training eine Augenweide

Von Jan Sievers
Eisspeedway der Nationen
Nicht nur die russischen Eisfahrer machen optisch etwas her

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Kann Österreich den Russen den Team-WM-Titel im Eisspeedway-Weltfinale in Togliatti abspenstig machen? Wird Deutschland nach langer Durststrecke wieder eine Medaille holen?

Am diesem Wochenende werden im Stroitel-Stadion in Togliatti die ersten WM-Medaillen des Jahres vergeben. Wie immer Titelfavorit bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft sind die mächtigen Russen. Insgesamt 34 Mal sind Fahrer aus dem Land, deren Hauptstadt Moskau ist, als Sieger von der Strecke gegangen. Schweden (1985, 1995 und 2002) sowie Deutschland (1983) sind die einzigen nicht russisch sprechenden Teams, die Gold holen konnten.

In jüngerer Zeit waren es die Österreicher, die immer wieder kurz davor standen Team-Weltmeister zu werden. Am dichtesten dran waren die Sportler aus der Alpenrepublik im polnischen Sanok, als der Titel erst nach dem Sieg von Daniil Ivanov im Stechen gegen Franz Zorn entschieden wurde.

Auch jetzt gilt als so gut wie ausgemacht, dass Österreich unter Normalbedingungen das einzige Team ist, das für die Russen gefährlich werden kann.

Beim Training am Freitag wurde die Vormachtstellung der Russen wieder einmal deutlich. Nikolai Krasnikov, Dmtri Khomitsevich und Weltmeister Dmtri Koltakov beim Testen ihrer Bikes zuzuschauen, war eine Augenweide.

Österreich hat in diesem Jahr mit Manfred Seifter einen dritten Piloten neben den alteingesessenen Franz Zorn und Harald Simon in ihren Reihen, der auf Weltklasse-Niveau fährt. 



Sollten keine Stürze oder Maschinenschäden das Ergebnis verfälschen, wird der dritte Platz zwischen dem jungen schwedischen Team, den Tschechen und Deutschen entschieden.

Startaufstellung Eisspeedway-Team-WM Togliatti/RUS:



Deutschland

Stefan Pletschacher

Max Niedermaier

Günther Bauer



Schweiz

Martin Glarner

Beat Döbler



Österreich
Franz Zorn

Harald Simon

Manfred Seifter



Schweden

Niclas Svensson

Ove Ledström

Daniel Henderson



Finnland

Antti Aakko

Mats Järf

Tomi Norola



Russland
Dmtri Koltakov

Dmtri Khomitsevich

Nikolai Krasnikov



Tschechien

Antonin Klatovsky

Jan Klatovsky

Radek Hulta

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