Kevin Magnussen: «Es wird sich eine Menge ändern»

Von Vanessa Georgoulas
Kevin Magnussen

Kevin Magnussen

Am 5. Juli will die Formel 1 in Spielberg in die Saison starten. Haas-Pilot Kevin Magnussen kann es nicht erwarten, wieder ins Cockpit zu steigen. Auch wenn er weiss: Die Bedingungen werden ganz anders als gewohnt sein.

Der jüngste WM-Entwurf der Formel-1-Verantwortlichen sieht einen Saisonstart unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor. Der erste Grand Prix des Jahres soll demnach am 5. Juli auf dem Red Bull Ring über die Bühne gehen – unter strengen Auflagen, um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten.

Das wird kein einfaches Unterfangen, wie auch Kevin Magnussen weiss. Der Haas-Routinier erklärt in der F1 Show auf Sky Sports F1: «Das macht mir keine Angst, aber es wäre in gewisser Hinsicht sicherlich aufregend. Ich weiss, dass man das Rennfahren nicht wirklich vergisst, man ist vielleicht etwas eingerostet, aber es ist nicht so schlimm.»

Der Däne hatte bei den Wintertests 2016 schon gesehen, dass er auch nach einem Jahr GP-Pause nicht lange brauchte, um wieder auf Tempo zu kommen. «Ich sass 2015 ein ganzes Jahr nicht im Cockpit. Als ich dann 2016 bei den Vorsaisontestfahrten wieder ins Auto stieg, brauchte ich nicht so viele Runden, bis es sich wieder wie ein normaler Winter anfühlte», erinnert er sich.

«Man lernt schnell und beim Saisonauftakt wird es ja allen gleich gehen. Es wäre schön und aufregend, wieder auf die Strecke zurückzukehren», fügt der 27-Jährige an. Und er betont mit Blick auf die Bemühungen der Formel-1-Verantwortlichen, den Restart im Juli auf die Beine zu stellen: «Es wird sicherlich eine grosse Herausforderung werden, aber mir ist alles recht, wenn wir damit wieder auf die Piste zurückkehren können.»

«Wir müssen alles unternehmen, um sicherzustellen, dass wir auf eine sichere Art und Weise wieder Rennen fahren können. Das ist zwar nicht ideal, aber weitaus besser als gar keine GP zu veranstalten», hält Magnussen fest. Und er prophezeit: «Wir werden sehen, wie die Massnahmen aussehen werden und was wir tun müssen. Aber soweit ich mitbekommen habe, wird sich eine Menge ändern. Es wird ganz anders sein. Trotzdem freue ich mich darauf, endlich wieder auf die Strecke zurückzukehren.»

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