AlphaTauri: Hohe Erwartungen vor Heimspiel in Imola

Von Vanessa Georgoulas
Yuki Tsunoda und Pierre Gasly starten mit hohen Erwartungen ins Imola-Wochenende

Yuki Tsunoda und Pierre Gasly starten mit hohen Erwartungen ins Imola-Wochenende

Die beiden AlphaTauri-Stars Pierre Gasly und Yuki Tsunoda blicken kritisch auf den Saisonauftakt in Bahrain zurück und erklären, warum sie in Imola dennoch mit viel Zuversicht ins Heimspiel ihres Teams starten.

Im ersten Formel-1-Kräftemessen des Jahres durfte sich Pierre Gasly nicht lange Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis machen, obwohl er den Bahrain-GP von Startplatz 5 in Angriff nehmen durfte. Bereits in den ersten Runden geriet er mit dem McLaren von Daniel Ricciardo zusammen, was ihn zurückwarf. Letztlich beendete der AlphaTauri-Star das Rennen vorzeitig an der Box.

Rückblickend räumt Gasly denn auch unumwunden ein, dass man eine Chance verpasst habe. «Wir hatten bereits in den freien Trainings ein gutes Tempo und ich fuhr eines der besten Qualifyings meiner bisherigen Karriere. Aber nach wenigen Runden war alles ruiniert. Natürlich ist das eine grosse Enttäuschung, denn wir hatten uns eine gute Punkteausbeute erhofft», erklärt er.

Dennoch sei das Wochenende insgesamt sehr positiv verlaufen. Der 25-Jährige betont: «Da gibt es viel Positives, auf das wir uns fokussieren können. Wir waren in Bahrain bei Tag und Nacht sowie im Qualifying und Rennen stark unterwegs. Natürlich gibt es Bereiche, an denen wir noch arbeiten müssen, und ich gehe davon aus, dass sich alle Teams verbessern konnten. Aber man kann sagen, dass wir eine gute Ausgangslage für dieses Rennen haben.»

Gleichzeitig relativiert Gasly aber auch: «Wir waren erst auf einer Strecke unterwegs, denn wir haben in Bahrain auch die Wintertestfahrten bestritten. Wir haben herausgefunden, dass das Auto bei den dortigen Bedingungen sehr gut funktioniert, und nun müssen wir sicherstellen, dass unser Gesamtpaket auch auf anderen Streckentypen stark ist.»

«Aber wir sind bei der Musik, und das ist das Wichtigste», fügt der WM-Zehnte des Vorjahres an. «Wir konnten unsere Performance steigern und die Lücke zur Mittelfeld-Spitze schliessen. Nun kämpfen wir am vorderen Ende des Mittelfelds mit und ich sehe keinen Grund, warum wir nicht auch in Imola konkurrenzfähig sein sollten. Ich freue mich aufs Rennwochenende, wir haben hohe Erwartungen, die wir hoffentlich erfüllen können», macht sich Gasly Mut.

«Ich glaube aber nicht, dass wir aus eigener Kraft aufs Podest fahren können, wenn alle ins Ziel kommen, denn Mercedes und Red Bull Racing haben immer noch einen viel zu grossen Vorsprung auf den Rest des Feldes», stellt der Monza-Sieger von 2020 aber auch klar.

Sein Teamkollege, Rookie Yuki Tsunoda stimmt ihm zu: «Wir haben in Bahrain im Grossen und Ganzen ein gutes Wochenende erlebt und gezeigt, dass wir ein wirklich schnelles Auto haben, auch wenn ich mit meinem Q2-Ergebnis nicht glücklich war und im Rennen einen wirklich schlechten Start hingelegt habe. In Imola habe ich in diesem Jahr schon getestet, was vielleicht einen leichten Vorteil bringt. Den will ich nutzen und ich hoffe, dass wir diesmal ein besseres Ergebnis erzielen werden. Diesmal will ich es auch ins Q3 schaffen.»

Provisorischer Formel-1-Kalender 2021

28. März: Sakhir, Bahrain
18. April: Imola, Italien
02. Mai: Portimão, Portugal
09. Mai: Barcelona, Spanien
23. Mai: Monte Carlo, Monaco
06. Juni: Baku, Aserbaidschan
13. Juni: Montreal, Kanada
27. Juni: Le Castellet, Frankreich
04. Juli: Spielberg, Österreich
18. Juli: Silverstone, Grossbritannien
01. August: Budapest, Ungarn
29. August: Spa, Belgien
05. September: Zandvoort, Niederlande
12. September: Monza, Italien
26. September: Sotschi, Russland
03. Oktober: Singapur, Singapur
10. Oktober: Suzuka, Japan
24. Oktober: Austin, USA
31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko
07. November: São Paulo, Brasilien
21. November: Melbourne, Australien
05. Dezember: Dschidda, Saudi-Arabien
12. Dezember: Yas Marina, Abu Dhabi

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Fernando Alonso im Aston Martin: Na denn gute Nacht

Mathias Brunner
​Der spanische Formel-1-Star Fernando Alonso tritt 2023 in einem Aston Martin an, für den Technikchef Dan Fallows die Verantwortung trägt. Der Brite sagt: «Meine besten Ideen kommen mitten in der Nacht.»
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • So.. 05.02., 14:45, Hamburg 1
    car port
  • So.. 05.02., 18:15, Hamburg 1
    car port
  • So.. 05.02., 18:45, SWR Fernsehen
    sportarena
  • So.. 05.02., 19:05, Motorvision TV
    Extreme E Highlights 2022
  • So.. 05.02., 19:13, ServusTV Österreich
    Servus Sport aktuell
  • So.. 05.02., 19:15, Das Erste
    Sportschau
  • So.. 05.02., 19:30, ORF Sport+
    Formel E 2023: 2. & 3. Rennen Diriyah, Highlights
  • So.. 05.02., 19:55, Motorvision TV
    NASCAR Cup Series 2022
  • So.. 05.02., 21:15, Hamburg 1
    car port
  • So.. 05.02., 23:55, SWR Fernsehen
    sportarena
» zum TV-Programm
8