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Max Verstappen: «Bahrain-GP war kein Weltuntergang»

Von Vanessa Georgoulas
Max Verstappen

Max Verstappen

Obwohl Red Bull Racing-Star Max Verstappen in Bahrain den Vorteil der Pole-Position nicht in einen Sieg verwandeln konnte, bleibt er gelassen. Er weiss: «Uns bleiben noch 22 Rennen, um Mercedes zu schlagen.»

Max Verstappen ist trotz es verpassten Sieges beim Saisonauftakt in der Wüste von Sakhir mit viel Zuversicht nach Italien gereist. Der schnelle Red Bull Racing-Pilot weiss: Er fährt im stärksten GP-Renner seiner bisherigen Formel-1-Karriere. Und dieses Wissen mache «alles viel einfacher», wie er zum Auftakt ins Imola-Wochenende erklärt. Gleichzeitig relativiert er: «Das ist aber eine andere Strecke als Bahrain und die Bedingungen sind ganz anders, wir müssen also erst schauen, ob wir wieder so konkurrenzfähig sein werden.»

Dass er beim ersten Kräftemessen hinter Titelverteidiger Lewis Hamilton ins Ziel kam, hat der 23-Jährige mittlerweile verdaut. «Für uns war es insgesamt ein positives Wochenende, auch wenn es natürlich etwas enttäuschend war, das Rennen am Ende nicht zu gewinnen. Aber wenn das ein schlechtes Ergebnis ist, dann freue ich mich schon auf die nächsten 22 Rennen. Es deutet alles darauf hin, dass wir ein sehr konkurrenzfähiges Auto haben», betont er.

Und Verstappen offenbart auch: «Ich war natürlich enttäuscht, als ich die Ziellinie kreuzte, aber ich habe über die Jahre gelernt, dass nach dem ersten Rennen noch nichts verloren ist. Das Wichtigste ist, dass du Punkte holst. Es war zwar nicht der erste Platz, aber der Zweite, das war also kein Weltuntergang. Und uns bleiben noch 22 Rennen, um Mercedes zu schlagen.

«Im vergangenen Jahr waren wir hier ziemlich gut unterwegs und Imola ist aus fahrerischer Sicht ganz allgemein eine grossartige Strecke», schwärmt Verstappen mit Blick auf den italienischen Kurs. «Ich freue mich auf dieses Wochenende und hoffe, dass das Auto wieder stark sein wird. Und ich sehe keinen Grund, warum es in diesem Jahr nicht so sein sollte», fügt er kämpferisch an.

Provisorischer Formel-1-Kalender 2021

28. März: Sakhir, Bahrain
18. April: Imola, Italien
02. Mai: Portimão, Portugal
09. Mai: Barcelona, Spanien
23. Mai: Monte Carlo, Monaco
06. Juni: Baku, Aserbaidschan
13. Juni: Montreal, Kanada
27. Juni: Le Castellet, Frankreich
04. Juli: Spielberg, Österreich
18. Juli: Silverstone, Grossbritannien
01. August: Budapest, Ungarn
29. August: Spa, Belgien
05. September: Zandvoort, Niederlande
12. September: Monza, Italien
26. September: Sotschi, Russland
03. Oktober: Singapur, Singapur
10. Oktober: Suzuka, Japan
24. Oktober: Austin, USA
31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko
07. November: São Paulo, Brasilien
21. November: Melbourne, Australien
05. Dezember: Dschidda, Saudi-Arabien
12. Dezember: Yas Marina, Abu Dhabi

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