Fernando Alonso: «Das Wetter war nicht die Ursache»

Von Agnes Carlier
Formel 1
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Fernando Alonso musste sich im Portugal-Qualifying mit dem 13. Platz begnügen, während sein Alpine-Teamkollege Esteban Ocon die sechstschnellste Runde drehte. Nach dem Abschlusstraining war der Spanier ratlos.

Fernando Alonso erlebte in Portimão ein enttäuschendes Abschlusstraining. Der zweifache Champion blieb im Q2 auf Position 13 hängen, während sein Alpine-Stallgefährte Esteban Ocon die viertschnellste Q2-Runde drehte. Dabei war der Franzose 0,87 sec schneller als der Altmeister auf seiner schnellsten Runde. Im Q3 sicherte sich Ocon den sechsten Startplatz und zeigte damit, was auch für seinen spanischen Teamkollegen möglich gewesen wäre.

Alonso wunderte sich nach dem Rennen: «Das Wetter war nicht die Ursache, das Auto war ganz anders als noch im dritten freien Training, das wenige Stunden zuvor stattfand. Der Unterschied betrug acht Zehntel oder fast eine Sekunde, wenn man die Spritmenge berücksichtigt, und deshalb müssen wir uns anschauen, was passiert ist. Es war viel schwieriger, eine gute Rundenzeit hinzubekommen.»

Fürs Rennen rechnet sich der 32-fache GP-Sieger dennoch gute Chancen auf Punkte aus: «Das Auto ist gut, man spürt den Fortschritt, den wir mit dem Imola-Update gemacht haben und ehrlich gesagt, hat uns überrascht, wie gut es lief. Wenn das Auto wie im ersten und zweiten Training ist, dann können wir nach vorne kommen.»

«Wir müssen aber erst herausfinden, ob es an der Aerodynamik oder den Reifen lag, dass es im Qualifying nicht so gut lief. Letztlich werden die Punkte aber erst im Rennen vergeben, es ist also noch alles offen. Das Team hat zwei strategische Optionen für mich zur Auswahl und ein Startplatz ausserhalb der Top-10 ist vielleicht gar nicht so schlecht», betonte der Asturier daraufhin.

Qualifying Portimão

01. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:18,348 min
02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:18,355
03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:18,746
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:18,890
05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:19,039
06. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:19,042
07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:19,116
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:19,306
09. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:19,375
10. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:19,659
11. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:19,109
12. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:19,216
13. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:19,456
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:19,463
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:19,812
16. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:19,839
17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:19,913
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:20,285
19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:20,452
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:20,912

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