Mick Schumacher (19.): Bereit trotz Technik-Pech

Von Vanessa Georgoulas
Mick Schumacher

Mick Schumacher

Ein Problem mit dem Öldruck verkürzte Mick Schumachers Trainingsfreitag in Baku. «Wir müssen noch einiges lernen, aber wir haben schon einiges getan und jetzt geht es darum, das Puzzle zusammenzusetzen», weiss er.

Das Baku-Wochenende begann für Mick Schumacher mit einer produktiven ersten Session. Der Haas-Pilot umrundete die knapp sechs Kilometer lange Piste ganze 20 Mal und war am Ende knapp schneller als sein Teamkollege Nikita Mazepin. Doch nach der Mittagspause lief es nicht nach Wunsch für den jungen Deutschen.

Mick musste nach nur vier Runden an die Box, weil ein Problem mit dem Öldruck aufgetaucht war. Die Ursache dafür konnte nicht sofort ermittelt werden, wie Teamchef Günther Steiner nach dem FP2-Ende offenbarte: «Wir haben versucht, die Gründe für das Problem zu ermitteln, aber wir kamen nicht dahinter und deshalb musste Mick immer wieder an die Box kommen.»

«Wenigstens hat er die Hälfte der Session bestreiten können, und er meint, er fühlt sich bereit für den morgigen Tag», tröstete sich der Südtiroler. «Wir nehmen Schritt für Schritt und versuchen, uns in jeder Session zu verbessern», fügte er kämpferisch an.

Mick Schumacher schilderte: «Am Morgen war die Strecke zu Beginn noch ziemlich schmutzig und in der ersten Session wurde sie auch nicht wirklich sauber. Aber nachdem die Formel-2-Jungs darauf unterwegs gewesen waren, verbesserten sich die Streckenverhältnisse a Nachmittag. Leider konnten wir nicht alle Runden drehen, die wir uns vorgenommen hatten, denn ich hatte einige Probleme.»

«Immerhin konnte ich eine fliegende Runde mit dem weichen Reifen drehen und ein, zwei Umläufe mit viel Sprit an Bord bestreiten», erzählte der 22-jährige Deutsche, der vermutete: «Wir werden wohl auf die erste Antriebseinheit zurückgehen müssen, um herauszufinden, was los ist. Ich hoffe, dass morgen alles in Ordnung ist. Wir müssen noch einiges lernen, aber wir haben schon einiges getan und jetzt geht es darum, das Puzzle zusammenzusetzen, um eine gute Ausgangslage fürs dritte Training und Qualifying zu schaffen.»

2. Training, Baku

01. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:42,115 min
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:42,216
03. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:42,243
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:42,436
05. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:42,534
06. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:42,693
07. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:42,941
08. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:43,018
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:43,020
10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:43,130
11. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:43,156
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:43,220
13. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:43,298
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes,1:43,812
15. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:43,881
16. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:44,184
17. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:44,557
18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:45,563
19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:46,095
20. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:46,983

1. Training, Baku

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:43,184 min
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:43,227
03. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21,1:43,521
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:43,630
05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:43,732
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda,1:43,757
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:43,893
08. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:43,996
09. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault,1:44,777
10. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:44,891
11. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:44,943
12. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:45,092
13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes,1:45,234
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda,1:45,384
15. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:45,415
16. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:45,446
17. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:45,452
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:45,774
19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:46,899
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:46,945

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