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Mattia Binotto (Ferrari) nicht mehr am Kommandostand

Mit sofortiger Wirkung sitzt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto nicht mehr am Kommandostand, zwischen Boxengasse und Rennstrecke. Der Grund dafür ist eine von ihm angeordnete Umstrukturierung.

Formel 1

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Wenn die TV-Kameras beim Aserbaidschan-GP den Ferrari-Kommandostand zeigen, zwischen Boxengasse und Strassenkurs, dann wird dort die Wuschelfrisur von Mattia Binotto fehlen: Der Teamchef sitzt ab sofort nicht mehr auf einem der sieben heissen Sitze mitten im Geschehen, sondern hält sich während des Grand Prix in der Box auf. Neu ist dieses Vorgehen für einen Teamchef nicht: Toto Wolff tut das bei Mercedes schon seit Jahren.

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Die Umstellung von Mattia Binotto geht auf eine leicht geänderte Team-Struktur zurück: Binotto setzt den Briten Ravin Jain vorne an den Kommandostand, zuständig für die Rennstrategie. Er ist dabei dem bisherigen Strategie-Chef, dem Spanier Iñaki Rueda, unterstellt, dessen Job neu als Sportdirektor bezeichnet wird. Der Franzose Laurent Mekies seinerseits ist nicht mehr Sportchef, sondern Rennchef.

Der feine Unterschied: Rueda ist für den Einsatz auf der Strecke zuständig, Mekies überschaut die komplette Mannschaft am GP-Wochenende; dies auch als Ersatz für Teamchef Mattia Binotto, der in den kommenden Monaten nicht mehr alle Rennen besuchen wird, um sich im Rennwagenwerk mehr der Arbeit mit dem 2022er Fahrzeug zu widmen.

Ravin Jain, der Neue, hat an der Universität von Oxford mit Bestnote in Physik und Mathematik abgeschlossen, 2013 arbeitete er in den Sommerferien als Datenspezialist beim später zugesperrten Caterham-Rennstall. Ab 2014 verstärkte Jain das Williams-Team, auch hier mit Schwerpunkt Datenerfassung und Strategie.

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2015 holte ihn Ferrari für ein Sommerpraktikum nach Maranello, als Teilnehmer der Ingenieurs-Akadamie von Ferrari, die parallel zum Fahrer-Förderprogramm betrieben wird. Ein Jahr später schloss Jain sein Studium ab und heuerte vollzeit bei den Italienern an.

Am Kommandostand von Ferrari sitzen nun also neu:

Xavier Marcos Padros (Renningenieur Leclerc)

Claudio Albertini (Einsatzleiter)

Ravin Jain (Strategiker)

Iñaki Rueda (Sportchef)

Matteo Togninalli (leitender Renningenieur)

Laurent Mekies (Rennchef)

Riccardo Adami (Renningenieur Sainz)

Abschlusstraining Baku

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:41,218

02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:41,450

03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:41,563

04. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:41,565

05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:41,576

06. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:41,747

07. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:41,917

08. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:42,211

09. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:42,327

10. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:42,659

11. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:42,224

12. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:42,273

13. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:42,558

14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:42,587

15. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:42,758

16. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:43,128

17. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:44,158

18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:44,238

19. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, ohne Zeit (Unfall)

20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, ohne Zeit (Unfall)

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McLaren Formula 1 Team

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