Fernando Alonso: «Sind weit von Top-3 entfernt»

Von Vanessa Georgoulas
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Formel-1-Urgestein Fernando Alonso schätzt seine Chancen auf ein gutes Ergebnis in Russland ein. Der zweifache Champion erklärt auch, weshalb er nicht mit einem Podestplatz in diesem Jahr rechnet.

Als WM-Zehnter ist Fernando Alonso der am höchsten klassierten Pilot ohne Podestplatzierung in diesem Jahr. Der zweifache Weltmeister kam der Top-3 in Ungarn nahe, am Ende musste er sich aber mit dem vierten Platz begnügen, während sein Alpine Teamkollege Esteban Ocon für die grosse Überraschung sorgte und seinen ersten GP-Sieg einfuhr.

Der Franzose konnte seitdem in jedem Rennen weitere Punkte sammeln, Alonso ging in Belgien nach der Safety-Car-Prozession als Elfter hingegen leer aus, schaffte danach aber in Zandvoort und Monza mit den Rängen 6 und 8 wieder zwei Top-10-Platzierungen. Mit einem Podestplatz rechnet der Routinier aber nicht, wie er in Sotschi betont.

«Ich denke, wir sind noch sehr weit weg von der Top-3. Wir sind etwa das fünft- oder sechstschnellste Team im Feld. Wir würden also ein sehr chaotisches Rennen brauchen, um es aufs Treppchen zu schaffen. Was die Performance angeht, ist die Top-6 wohl das bestmögliche Ergebnis für uns. Und diese haben wir in einigen Rennen in diesem Jahr erreicht», fasste Alonso zusammen.

«Ich bin glücklich mit unserer Konstanz, aber wir würden sehr viel Glück benötigen, um es aufs Podest zu schaffen, und das hatte ich in diesem Jahr bisher nicht. Ich rechne auch in den verbleibenden Rennen nicht damit. Sollte es trotzdem möglich sein, freuen wir uns natürlich darüber, aber ich denke, wir müssen mit realistischen Erwartungen antreten», stellte der 40-Jährige klar.

In Sotschi erwartet der 32-fache GP-Sieger ein leichteres Spiel als beim jüngsten GP in Monza: «Was das Streckenlayout und die Charakteristik unseres Gesamtpakets angeht, war Monza wohl das schwierigste Pflaster für uns. Hier sollte es besser laufen. Aber du kannst nie wissen, wie es laufen wird, denn du musst schon am Freitag im richtigen Arbeitsfenster sein mit dem Set-up und du musst dich im Auto wohl fühlen.»

«Hinzu kommt, dass das Wetter auch eine Unbekannte ist, deshalb wird es entscheidend sein, einen reibungslosen Freitag zu haben. Dieser könnte nämlich die einzige Chance vor dem Rennen sein, auf trockener Bahn zu fahren. Man weiss nie, wie es kommt, aber wir sind hier sicherlich zuversichtlicher als noch in Monza», stellte Alonso klar.

WM-Stand nach 14 von 21 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 226,5 Punkte
2. Hamilton 221,5
3. Bottas 141
4. Norris 132
5. Pérez 118
6. Leclerc 104
7. Sainz 97,5
8. Ricciardo 83
9. Gasly 66
10. Alonso 50
11. Ocon 45
12. Vettel 35
13. Stroll 24
14. Tsunoda 18
15. Russell 15
16. Latifi 7
17. Räikkönen 2
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 362,5
2. Red Bull Racing 344,5
3. McLaren 215
5. Ferrari 201.5
5. Alpine 95
6. AlphaTauri 84
7. Aston Martin 59
8. Williams 22
9. Alfa Romeo 3
10. Haas 0

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