Zuschauer Kimi Räikkönen: GP nur teilweise gesehen

Von Mathias Brunner
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen musste bei den WM-Läufen von Zandvoort und Monza zusehen, nachdem beim Alfa Romeo-Fahrer der Coronavirus nachgewiesen worden war. In Sotschi kehrt der Finne auf die Rennbahn zurück.

Eigentlich wollte Formel-1-Veteran Kimi Räikkönen beim Grossen Preis der Niederlande zu seinem 342. WM-Lauf antreten, aber daraus wurde nichts: Beim 21-fachen GP-Sieger wurde der Coronavirus nachgewiesen, Alfa Romeo musste den Finnen durch Ersatzfahrer Robert Kubica ersetzen. Eine Woche nach Zandvoort war Kimi noch nicht einsatzfähig, auch in Monza sprang daher der Krakauer Kubica für Räikkönen ein. Kimi findet: «Er hatte kaum Vorbereitung und hatte lange kein Formel-1-Rennen mehr bestritten, von daher hat Robert einen guten Job gemacht.»

Beim Grossen Preis von Russland kehrt der Weltmeister von 2007 auf die Rennbahn zurück, schon vor seiner Reise ans Schwarze Meer hatte der Finne via Instagram bestätigt: «Mir geht es gut, wir sehen uns beim kommenden Grand Prix.» Der «Iceman» stand in Sotschi 2016 und 2017 als Dritter auf dem Siegerpodest, damals mit Ferrari.

Als Kimi 2010 eine Formel-1-Auszeit nahm, schaute er sich kein einziges Rennen im Fernsehen an. Wie war das jetzt? Räikkönen in Sotschi: «Ich habe mir den Start angeschaut und einige Runden dazwischen, aber nicht das ganze Rennen.»

«Ich freue mich sehr, dass ich nach zwei verpassten Läufen wieder einsteigen kann. Niemand findet es lustig, wenn er positiv getestet wird, aber wenn es dich erwischt, dann musst du dich halt an die Regeln halten.»

«Aber das liegt jetzt alles hinter mir, und ich will mich nun ganz aufs Wochenende von Sotschi konzentrieren. Alfa Romeo hat in den letzten Rennen aufsteigende Form gezeigt, das will ich endlich in ein gutes Ergebnis umsetzen. Es fühlt sich nicht anders an, wieder zurück zu sein – ich will nur endlich wieder meinen Job machen können.»

Zur Erinnerung: Kimi hat in dieser Saison nur zwei Mal punkten könnten, als Zehnter in Aserbaidschan und in Ungarn.

Räikkönen über das Leben des Formel-1-Piloten vor dem Fernseher: «Klar wäre ich gerne gefahren, vor allem als ich sah, was in den Rennen alles passiert, aber ich konnte es nun mal nicht ändern, also habe ich mich darüber nicht geändert.»

«Das grösste Fragezeichen hier in Sotschi ist für mich das Wetter – mal sehen, was da alles auf uns zukommt.»

Grand Prix von Italien

01. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes
02. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21
05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda
06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21
07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes
08. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault
09. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes
10. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault
11. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes
12. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari
14. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo C41-Ferrari
15. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari
Out
Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari (Motorschaden)
Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12 (Unfall)
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda (Unfall)
Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda (Aufhängungsdefekt)
Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda (Bremsdefekt)

WM-Stand nach 14 von 21 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 226,5 Punkte
2. Hamilton 221,5
3. Bottas 141
4. Norris 132
5. Pérez 118
6. Leclerc 104
7. Sainz 97,5
8. Ricciardo 83
9. Gasly 66
10. Alonso 50
11. Ocon 45
12. Vettel 35
13. Stroll 24
14. Tsunoda 18
15. Russell 15
16. Latifi 7
17. Räikkönen 2
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 362,5
2. Red Bull Racing 344,5
3. McLaren 215
5. Ferrari 201.5
5. Alpine 95
6. AlphaTauri 84
7. Aston Martin 59
8. Williams 22
9. Alfa Romeo 3
10. Haas 0

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