Carlos Sainz (Ferrari): «Habe nichts zu verlieren»

Von Vanessa Georgoulas
Carlos Sainz

Carlos Sainz

Ferrari-Star Carlos Sainz wird den GP in Istanbul vom Ende des Feldes in Angriff nehmen müssen, weil er mit einem frischen Motor ins Rennen startet. Der Spanier freut sich bereits auf die Aufholjagd.

Nachdem sich die überarbeitete Ferrari-Antriebseinheit im Heck von Charles Leclercs in Sotschi bewährt hat, bekommt auch Carlos Sainz ein neues Triebwerk für das Wochenende in der Türkei. Damit muss der 27-Jährige aus Madrid, der in Russland den dritten Platz erobern konnte, das Feld von hinten aufrollen, denn auch er überschreitet damit das erlaubte Motoren-Kontingent. Doch das trübt seine Vorfreude nicht, wie er in Istanbul beteuert.

«Tatsächlich fühlt es sich nicht so schlimm an, denn wenn du mit einer neuen Antriebseinheit in ein Wochenende gehst, bringt das hoffentlich etwas mehr Leistung und das Team kann auch die Entwicklung vorantreiben, ich kann also nicht allzu sehr enttäuscht sein. Natürlich musst du einen Preis dafür bezahlen und ans Ende der Startaufstellung rücken, aber ich konnte in den letzten Jahren jeweils ziemlich gut nach vorne kommen, wenn ich weit hinten starten musste», erklärt Sainz.

«Ich freue mich darauf, denn der Fokus liegt ganz auf dem Rennen und darauf, das Auto so abzustimmen, dass es auf allen Reifenmischungen und mit allen Bedingungen gut klarkommt. Es ist also okay, auch weil es gut ist, eine andere Herangehensweise zu haben und ausserdem habe ich auch nichts zu verlieren. Du startest als Letzter und deshalb kannst du auch mehr riskieren», fügt der aktuelle WM-Sechste an.

Zuversichtlich stimmt ihn auch das gute Ergebnis von Sotschi, wie Sainz betont: «Es war wichtig, denn ich hatte erwartet, in der zweiten Saisonhälfte einen Fortschritt verbuchen zu können. Und die ersten drei Rennen nach der Sommerpause liefen gut, doch sie waren nichts Besonderes. Der dritte Platz hat den Fortschritt bestätigt und mir ein gutes Gefühl für die restlichen Rennen beschert.»

Russland-GP, Sotschi

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:29,48,467 h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +52,445 sec
03. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +1:00,062 min
04. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:04,457
05. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +1:08,706
06. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:20,718
07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:24,371
08. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1:24,821
09. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1:28,279
10. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1:32,263
11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
12. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
13. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
14. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
15. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +1 Runde
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
17. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
Out
Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes (Dreher)
Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari (Hydraulik)

WM-Stand nach 15 von 22 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 246,5 Punkte
2. Verstappen 244,5
3. Bottas 151
4. Norris 139
5. Pérez 120
6. Sainz 112,5
7. Leclerc 104
8. Ricciardo 95
9. Gasly 66
10. Alonso 58
11. Ocon 45
12. Vettel 35
13. Stroll 24
14. Tsunoda 18
15. Russell 16
16. Latifi 7
17. Räikkönen 6
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 397,5
2. Red Bull Racing 364,5
3. McLaren 234
4. Ferrari 216.5
5. Alpine 103
6. AlphaTauri 84
7. Aston Martin 59
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 7
10. Haas 0

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