Ferrari-Junior Mick Schumacher: Lust auf NASCAR

Von Mathias Brunner
Mick Schumacher sieht sich ein NASCAR-Auto an

Mick Schumacher sieht sich ein NASCAR-Auto an

Haas-GP-Pilot und Ferrari-Nachwuchsfahrer Mick Schumacher ist früh in die USA gereist und hat die Gelegenheit genutzt, sich das NASCAR-Rennen auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth anzuschauen.

Mick Schumacher ist eine Woche vor dem ersten Training zum Grossen Preis der USA in Austin (Texas) nach Amerika geflogen. Und der Ferrari-Zögling hat die Chance genutzt, ein NASCAR-Rennen seines Haas-Rennstalls mitzuverfolgen. Klar nahm er auch die schweren Tourenwagen unter die Lupe. Auf dem Texas Motor Speedway von Fort Worth gewann Kyle Larson (Hendrick Motorsports), Stewart/Haas-Fahrer Kevin Harwick wurde Fünfter.

Moment, Schumacher und NASCAR, da war doch was? Genau – vor Jahren weilte Michael Schumacher in den USA und entschloss sich spontan, einen NASCAR-Renner zu fahren, wie er damals einer staunenden Medienrunde erklärte, der ich beiwohnte. Entsprechende Möglichkeiten gibt es für Fans zuhauf. Schumi stellte sich mit Kumpels in die Warteschlange, «aber irgendwann wurde uns die Warterei zu bunt, dann sind wir gegangen». Daher haben wir Michael Schumacher im NASCAR-Auto leider nie erlebt. Erkannt hat den Deutschen damals niemand – unglaublich, aber wahr.

Zurück zu Mick: Der 22-Jährige tritt erstmals in den USA an. Er sagt: «Zunächst mal ist dies hier das Heimrennen von Haas, also ist es für un sein ganz besonderes GP-Wochenende. Ich mag Amerika und Austin. Ich glaube auch, die Formel 1 kann in den USA noch viel populärer werden, nicht zuletzt dank der spannenden Netflix-Serie ’Drive to Survive’.»

«Der Circuit of the Americas ist eine unvergleichliche Strecke. Der erste Teil ist superschnell, aber die Piste beinhaltet auch enge, technisch anspruchsvolle Passagen. Sie ist recht wellig und bietet einige Überholmöglichkeiten. Für uns wäre eine nasse Piste am besten, aber grundsätzlich freue ich mich einfach aufs Fahren dort.»

Vielleicht geht der Wunsch von Mick Schumacher in Erfüllung: Aus heutiger Sicht ist der Renntag in Sachen Wetter der schlechteste – mit vielen Wolken und einer Regenwahrscheinlichkeit von 20 Prozent.

Grosser Preis der Türkei

01. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:30:50,347h
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +14,584 sec
03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +33,471
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +37.814
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +41,812
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +44,292
07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +47,213
08. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +51,526
09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:22,018 min
10. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
11. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
13. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
15. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
16. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
18. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden

WM-Stand nach 16 von 22 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 262,5 Punkte
2. Hamilton 256,5 Punkte
3. Bottas 177
4. Norris 145
5. Pérez 135
6. Sainz 116,5
7. Leclerc 116
8. Ricciardo 95
9. Gasly 74
10. Alonso 58
11. Ocon 46
12. Vettel 35
13. Stroll 26
14. Tsunoda 18
15. Russell 16
16. Latifi 7
17. Räikkönen 6
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 433,5
2. Red Bull Racing 397,5
3. McLaren 240
4. Ferrari 232,5
5. Alpine 104
6. AlphaTauri 92
7. Aston Martin 61
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 7
10. Haas 0

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