Pierre Gasly: «Werden hart arbeiten müssen»

Von Otto Zuber
Pierre Gasly

Pierre Gasly

AlphaTauri-Zugpferd Pierre Gasly erwartet in Saudi-Arabien eine knifflige Aufgabe. Trotzdem ist der Franzose zuversichtlich. Er betont: «Wir haben in Katar gezeigt, dass wir uns recht schnell anpassen können.»

Nach einem vielversprechenden Qualifying und dem starken zweiten Startplatz, den er den Strafversetzungen von Valtteri Bottas und Max Verstappen zu verdanken hatte, erlebte Pierre Gasly beim jüngsten GP in Katar eine Enttäuschung. Als Elfter ging der Franzose leer aus, auch Teamkollege Yuki Tsunoda, der von Position 8 losfahren durfte, sammelte als Dreizehnter keine frischen WM-Punkte.

Der Doppel-Nuller schmerzte umso mehr, weil Hauptkonkurrent Alpine durch den dritten Platz von Fernando Alonso und Rang 5 von Esteban Ocon im Kampf um den fünften Platz in der Team-Wertung einen Vorsprung von 25 Punkten bejubeln durfte. Gasly seufzt denn auch rückblickend: «Leider ist die WM-Situation nun komplizierter, denn Alpine hatte in Katar ein gutes Wochenende.»

Gleichzeitig freut sich der 25-Jährige: «Es war toll, wieder in der ersten Reihe zu stehen, das war das erste Mal, seit ich 2017 in Japan in der Super Formula gefahren bin. In der Startaufstellung neben Polesetter Lewis Hamilton zu stehen, war sehr cool. Ich hoffe, dass es in Zukunft mehr Erfolge dieser Art geben wird.»

«Auch wenn ich es nicht ganz aus eigener Kraft geschafft habe, so waren wir in diesem Jahr schon ein paar Mal nah an den ersten Startplätzen dran, und es war eine gute Erfahrung. Ich bin auf den Geschmack gekommen», fügt Gasly kämpferisch an.

In Saudi-Arabien erwartet er aber eine knifflige Herausforderung. Der aktuelle WM-Neunte erklärt: «Von der Erfahrung im Simulator ausgehend, erwarte ich in Saudi-Arabien eine extrem schnelle Piste, die viele Highspeed-Kurven umfasst, von denen einige blind sind. Aus Fahrer-Sicht erwarte ich kein leichtes Spiel, auch wegen des komplett neuen Belags, auf dem noch nie ein Rennen stattgefunden hat. Ich denke, der Strassenkurs wird recht wenig Grip bieten, und wir wissen nicht genau, was uns erwartet, weil keiner über die entsprechenden Daten verfügt.»

«Aber wir haben in Katar gezeigt, dass wir uns recht schnell anpassen können, denn wir waren am Freitag gleich vorne mit dabei», ergänzt er eilends. Und Gasly betont: «Wir werden jedoch hart daran arbeiten müssen, sowohl über eine einzelne Runde als auch über eine grössere Distanz schnell zu sein, um den richtigen Kompromiss für das Qualifying am Samstag und das Rennen am Sonntag zu finden.»

WM-Stand nach 20 von 22 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 351.5 Punkte
2. Hamilton 343.5 Punkte
3. Bottas 203
4. Pérez 190
5. Norris 153
6. Leclerc 152
7. Sainz 145.5
8. Ricciardo 105
9. Gasly 92
10. Alonso 77
11. Ocon 60
12. Vettel 43
13. Stroll 34
14. Tsunoda 20
15. Russell 16
16. Räikkönen 10
17. Latifi 7
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 546.5
2. Red Bull Racing 541.5
3. Ferrari 297.5
4. McLaren 258
5. Alpine 137
6. AlphaTauri 112
7. Aston Martin 77
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 11
10. Haas 0

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