Tom Lüthi (5.): «Haben nicht den Speed für Spitze»

Von Otto Zuber
Tom Lüthi

Tom Lüthi

Der Moto2-WM-Dritte Tom Lüthi bezeichnet seinen fünften Startplatz für das Rennen in Aragón als gute Ausgangslage. Der Kalex-Pilot warnt aber auch gleichzeitig: «Für ganz nach vorne wird es schwierig.»

Tom Lüthi war der Einzige in der Gruppe der Deutschsprachigen, der den direkten Sprung ins Q2 schaffte. Dort setzte der Schweizer aus dem Dynavolt Intact GP-Team alles auf eine Runde – und sicherte sich mit 1:52,566 min den fünften Startplatz. Damit war der aktuelle WM-Dritte zufrieden, wie er berichtet.

«Die zweite Startreihe ist nicht so schlecht», stellt sich Lüthi selbst ein gutes Zeugnis aus. «Ich hatte nur noch einen Reifen und wollte auf der Strecke alleine sein, deshalb habe ich ein bisschen gewartet.» Mit Erfolg: «Das Taktieren war gut, es gibt auf und ich konnte alles, was ich hatte, in eine Runde packen. Das reichte dann für den fünften Startplatz, was wirklich positiv ist.»

Der 33-Jährige hat aber auch Sorgen. «Fürs Rennen müssen wir noch den Reifenabbau anschauen, der ist sehr gross bei uns – und hoffentlich auch bei allen Anderen. Da müssen wir jetzt noch einmal genauer hinschauen und analysieren, was wir für das Rennen machen können», erklärt er, und winkt auf die Frage nach seiner Erfolgsprognose für den 14. WM-Lauf ab.

«Schwer zu sagen, was im Rennen möglich ist. Ganz vorne gab es jetzt in allen Sessions immer ein, zwei Fahrer, die etwas schneller waren. Es kommt wohl sehr darauf an, wie weit jeder mit seinem Hinterreifen kommt. Das wird an diesem Wochenende eine grosse Rolle spielen. Aber ich kann noch nicht genau sagen, wie es werden wird. Vielleicht folgt auch eine grössere Gruppe nach den Spitzenreitern. Die Qualifying-Zeiten waren auf jeden Fall enger, als die Zeiten im Rennen sein werden. Ich glaube, dass wir da etwas grössere Abstände sehen werden», rätselt Lüthi.

Und der 125-ccm-Weltmeister von 2005 fügt an: «Ich glaube schon, dass wir eine gute Chance haben. Die Ausgangslage ist sehr gut. Für ganz vorne wird es zwar schwierig, diesen Speed hatten wir das ganze Wochenende nicht. Aber ich glaube wirklich, dass wir wieder in Schlagdistanz zu den Podestplätzen sein werden. Mal schauen. Vor uns liegt auf jeden Fall noch Arbeit bis zum Rennen morgen, denn wir müssen schauen, dass wir den Reifen über die Distanz bringen.»

Moto2, Aragón, Q2

1. Márquez, 1:52,225 min
2. Fernandez, +0,125 sec
3. Binder, +0,201
4. Marini, +0,210
5. Lüthi, +0,341
6. Navarro, +0,355
7. Vierge, +0,364
8. Bulega, +0,381
9. Lowes, +0,385
10. Lecuona, +0,402
11. Baldassarri, +0,607
12. Di Giannantonio, +0,629
13. Gardner, +0,661
14. Martin, +0,672
15. Locatelli, +0,828
16. Bezzecchi, +0,998
17. Nagashima, +1,027
18. Chantra, +1,093

Die weitere Startaufstellung:

22. Raffin
24. Aegerter
27. Öttl
28. Tulovic

Moto2, Aragón, Q1

1. Di Giannantonio, 1:52,768 min
2. Locatelli, +0,065 sec
3. Bezzecchi, +0,333
4. Chantra, +0,376
5. Manzi, +0,488
6. Bastianini, +0,574
7. Bendsneyder, +0,578
8. Raffin, +0,598
9. Roberts, +0,669
10. Aegerter, +0,735

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