Tom Lüthi (11.): «Das passiert mir eigentlich nicht»
Tom Lüthi legte in Doha/Katar stark los, aber im FP2 landete der Intact-GP-Kalex-Pilot gleich zweimal im Kiesbett. Davon will sich der routinierte Moto2-Pilot nicht aus der Ruhe bringen lassen.
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Die Spuren der Ausrutscher waren auf der iXS-Lederkombi von Tom Lüthi deutlich zu sehen, als er sich nach dem missglückten FP2 in Doha den Fragen der Journalisten stellte. Wie kam es zu den zwei Stürzen in der abschließenden Session? "Gute Frage. Ich hatte ein technisches Problem gehabt, das Feeling war ein bisschen anders bei der Hinterradbremse, das hat zum zweiten Sturz geführt. Das Vorderrad ist eingeklappt", schilderte der Schweizer. "Das Motorrad war nicht beschädigt, es war einfach ein Problem da vom ersten Sturz, das sich auf das Feeling mit der Hinterradbremse ausgewirkt hat. Das war das Problem. Dann hatte ich ein Problem am Hinterrad beim Reinfahren, wenn weniger Verzögerung da ist und das Feeling anders ist, dann ist das Vorderrad überlastet. Deshalb ist es zum zweiten Sturz gekommen."
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Das erste freie Training hatte der WM-Dritte des Vorjahres noch mit Bestzeit beendet. Wurden auf das FP2 hin große Änderungen an seiner Intact-GP-Kalex vorgenommen? "Klar haben wir gearbeitet, aber der erste Sturz ist nicht auf diese Änderungen zurückzuführen", stellte Lüthi klar. "Ich darf nichts sagen, aber ich habe eine Vermutung. Ich glaube auch wirklich nicht, dass es an den Temperaturen lag, denn die sind gut. Es ist besser, wenn es kühler wird, dann hat man mehr Grip. Das hat man auch an den Rundenzeiten vorne gesehen. Ich hatte einen neuen Reifen und es gab da wohl irgendein Problem. Ich weiß es nicht, ich will nichts sagen." Ohne die MotoGP-Klasse fehlt der Michelin-Abrieb auf dem 5,380 km langen Losail International Circuit. "Ja, das ist ein Unterschied, aber wir haben jetzt auch so getestet, also ist es egal und auch so okay", meinte der 33-Jährige dazu. "Es ist nicht üblich, wenn ich stürze, dass ich gleich noch einmal stürze. Das passiert mir eigentlich nicht. Deshalb bin ich entspannt, denn das passiert mir nicht. Da war ein Problem da und fertig. Punkt, Aus, Ende", bekräftigte er.
Der Schweizer war am Freitag in Doha in guter Gesellschaft: Auch Augusto Fernandez und Remy Gardner stürzten im FP2, davor waren schon Xavi Vierge, Jorge Navarro, Lorenzo Baldassarri und Enea Bastianini ausgerutscht. "Es war tricky, sicher. Wir gehen alle ans Limit", weiß auch Lüthi. "Aber trotzdem, es ist komisch für mich. Ich war überhaupt nicht nervös vor dem Start der Session, ich bin entspannt – und trotzdem ging das zweite Training ziemlich schief."
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Trotz Rang 26 im FP2 hielt sich Lüthi mit seiner FP1-Bestzeit auf Platz 11 der kombinierten Zeitenliste.
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