Lucio Cecchinello (LCR): «Stefan ist noch Weltklasse»

Von Günther Wiesinger
MotoGP

LCR-Honda-Teambesitzer Lucio Cecchinello hatte mit seinem Ersatzfahrer Stefan Bradl am Saisonende viel Freude. Denn er punktete zweimal und fuhr beim Valencia-Test die fünftbeste Zeit.

Das LCR-Honda-Team von Lucio Cecchinello hat mit Stefan Bradl in Sepang Platz 13 erzielt und in Valencia sogar den neunten Rang erobert. Es war das 48. Top-Ten-Ergebnis in der MotoGP-Klasse des Bayern, der danach beim Dienstag-Test in Valencia im LCR-Team als Ersatz für den verletzten Cal Crutchlow sogar noch mit Platz 5 aufhorchen ließ.

Teamchef Lucio Cecchinello hatte die Verpflichtung von Stefan Bradl als HRC-Testfahrer schon 2017 befürwortet, weil er die Fähigkeiten des Deutschen aus den gemeinsamen Jahren 2012 bis 2014 kennt.
Nach der vorübvergehenden Wiedervereinigung im Herbst 2018 fand der Italiener lobende Worte für seinen 29-jährigen Schützling.

Die Bradl-Fans würden die #6 gerne als Stammfahrer in der MotoGP-Klasse sehen.

«Ja, ich würde Stefan gern bei mir fahren lassen», lachte Lucio Cecchinello auf die nicht ganz ernst gemeinte Frage von SPEEDWEEK.com, ob er nicht Geld für einen dritten Fahrer neben Crutchlow und Nakagami auftreiben könne. «Wer weiß, was noch alles passiert…»

«Es war jedenfalls sehr erstaunlich, was Stefan zum Beispiel im Regenrennen von Valencia gezeigt hat», lobte Lucio Cecchinello. «Denn von einem Testfahrer, der oft wochenlang nicht auf seiner Rennmaschine sitzt, kann man nicht erwarten, dass er so schnell ist wie alle Gegner, die 70 Tage im Jahr auf ihren Bikes sitzen und alle zwei Wochen einen Grand Prix absolvieren. Noch dazu bei so schwierigen Verhältnissen wie am Weekend in Valencia. Stefan hat eine ausgezeichnete Leistung gezeigt, indem er diesen Grand Prix bei diesem Wetter beendet hat, viele erfahrene Piloten sind wegen des prekären Wetters gestürzt. Der Dienstag-Test am 20. November hat mich noch mehr begeistert. Denn Stefan war am Ende dieses Tages so schnell wie in der Vergangenheit, als er bei uns oft Plätze um Platz 5 und 6 erzielt hat, das war mehr oder weniger sein Potenzial. Diese Performance hat mir viel bedeutet. Denn da haben wir gesehen: Wenn Stefan die Möglichkeit hätte, Stammfahrer bei einem MotoGP-Team zu sein und beständig an Rennen teilnehmen könnte, wäre in der Lage, wieder das erwünschte Gefühl mit dem Motorrad zu bekommen und mit den besten Fahrern der Welt mitzuhalten.»

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