Kevin Schwantz über unvergessliche Teamkollegen

Von Otto Zuber
MotoGP
Alex Barros setzte sich 1993 im letzten Saisonlauf in Jarama gegen Kevin Schwantz durch

Alex Barros setzte sich 1993 im letzten Saisonlauf in Jarama gegen Kevin Schwantz durch

Suzuki-Legende Kevin Schwantz erinnert sich an zwei ganz besondere Teamkollegen aus seiner aktiven Zeit und verrät, wer in seiner GP-Karriere die grösste Herausforderung war.

Dass Suzuki-Star Alex Rins mit Joan Mir einen jungen, starken Teamkollegen an seiner Seite hat, weckt bei GP-Veteran Kevin Schwantz Erinnerungen an seine eigenen Stallgefährten. Im «Round Table»-Gespräch auf «MotoGP.com» mit Kommentator Jack Appleyard und Rins verrät er: «Geht es um die Konkurrenzfähigkeit, dann ist zweifelsohne Alex Barros an der Spitze.»

«Er gewann Ende 1993 einen Grand Prix und hatte in jener Saison schon zuvor die Chance, Siege einzufahren. Aber er leistete sich einige Fehler, ich er innere mich da an Jerez und Assen, da hätte er gewinnen müssen. Er stürzte und ich durfte die Lorbeeren ernten. Aber er war ein grossartiger Teamkollege, er hat mich wirklich herausgefordert und setzte mich stärker unter Druck als jeder andere», erzählt der 500-ccm-Champion von 1993.

Und Schwantz gesteht auch unumwunden: «Es war hart, ich realisierte früh, dass er den Speed hat, um auf einigen Strecken wirklich auf Augenhöhe zu fahren.» Gleichzeitig betont er: «Allerdings war das nicht überall so. Ich kann mich auch noch an Mugello in der Saison 1993 erinnern. Da sagte ich ihm, dass man ihn an der Spitze brauchte, um den Yamaha-Jungs Punkte wegnehmen zu können. Aber er konnte einfach keine schnelle Runde drehen.»

Der Erste, der ihm beim Stichwort «Teamkollege» aber in den Sinn kommt, ist aber der Brite Rob McElnea, an dessen Seite Schwantz zu Beginn seiner GP-Karriere unterwegs war. «Wir hatten so viel Spass in der Saison 1988», erinnert er sich. «Wir waren nicht wirklich konkurrenzfähig, trotzdem schafften wir es als Team, ein paar Siege zu holen. In erster Linie ging es aber um die Basis-Sachen. Wir mussten erst lernen, wo wir hin und was wir machen müssen. Er zeigte mir, wie es geht und wir hatten wirklich viel Spass zusammen.»

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