Stefan Bradl (Honda): «Fortschritte beim Rennspeed»
Nach einer radikalen Änderung der Fahrwerks-Geometrie fuhr Stefan Bradl im FP4 in Aragón auf Platz 16. Deshalb traut er sich trotz des verpatzes Qualis zu, im Rennen in die Punkte zu fahren.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Stefan Bradl hoffte nach dem wackeren achten Platz beim GP de France in Aragón auf eine Steigerung auf trockener Fahrbahn. Denn er möchte auch bei trockenen Verhältnissen endlich aus eigener Kraft in die Punkteränge fahren. Er blieb aber im Qualifying 1 nicht über den elften Platz hinaus und muss deshalb am Sonntag vom 21. und letzten Startplatz ins Rennen gehen.
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"Meine Qualifying war heute ganz schlecht. Ich habe keine einzige tadellose Runde zustande gebracht", versicherte der Repsol-Honda-Werkspilot. "Deshalb habe ich diese schlechte Startposition, das ist etwas frustrierend. Aber es gibt einen Lichtblick denn immerhin bin ich im freien vierten Training auf Platz 16 gelandet." "Wir haben das Set-up und das Chassis auf radikale Art und Weise modifiziert, da geht es um die Geometrie, um das Motorrad besser zum Arbeiten zu bringen und das Fahrer für mich etwas einfacher zu machen. Immerhin wird mein Verständnis für das Bike immer besser. Das hat sich im FP4 gezeigt. Da habe ich einen guten Rennrhythmus gefunden. Deshalb rechne ich damit, dass ich morgen im Rennen ein paar Plätze wettmachen kann. Aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass meine Leistung im Qualifying überhaupt nicht gut war."
Stefan Bradl verwendet das neue Öhlins-Federbein noch nicht, das Cal Crutchlow schon zweimal probiert hat.
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Bradl: "Wenn das Wetter noch besser wird als heute, was vorausgesagt wird, dann werde ich im Rennen sicher den Medium-Vorderreifen und voraussichtlich den Soft-Hinterreifen nehmen. Ich habe mit dem Soft heute 21 Runden abgespult. Ich hoffe, dass ich den weichen Hinterreifen zu meinem Vorteil ausnutzen kann und ihn gut über die Renndistanz bringe. Durch die veränderte Geometrie, die wir seit Samstagfrüh verwenden, haben wir bei der Traktion mit dem weichen Reifen hinten gewisse Fortschritte erzielt. Es sieht so aus, als hätte ich in diesem Bereich bisher von allen Honda-Fahrern die meiste Mühe gehabt. Bisher hatte ich das Set-up vom Testteam. Jetzt haben wir eine gute Abstimmung für konstante Rundenzeiten. Das neue Set-up hat sich hier vor allen in den langsamen Kurven bewährt. Aber ich brauche noch Zeit, um mich daran zu gewöhnen. Das war der Grund, warum ich die neuen Reifen im Qualifying heute nicht richtig nutzen konnte."
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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