Miguel Oliveira: «Brauche keinen 3-Jahres-Vertrag»

Von Vanessa Georgoulas
MotoGP
Miguel Oliveira

Miguel Oliveira

KTM-Werkspilot Miguel Oliveira sprach nach seinem Barcelona-Sieg über seinen nächsten Vertrag. Der Portugiese stellte klar, dass er kein langfristiges Abkommen braucht, um die Wertschätzung seines Teams zu spüren.

Für Miguel Oliveira läuft es derzeit richtig gut. Nachdem er in Mugello den zweiten Platz erobern konnte, schnappte sich der Portugiese aus dem Red Bull KTM Factory Racing Team auch beim jüngsten Kräftemessen in Barcelona den Sieg. In der WM-Tabelle ist der 26-Jährige bis auf den siebten Platz vorgerückt, dennoch will er noch nicht über seine Titelchancen sprechen.

«Ich denke, dazu ist es noch definitiv zu früh, wir hatten einen wirklich schwierigen Saisonstart und ich lag in der WM-Wertung weit zurück. Nun werden die Ergebnisse besser und es ist natürlich verlockend, angesichts der beiden aufeinanderfolgenden Podestplätze und dem schnellen Aufstieg in der WM-Tabelle an die eigenen Titelchancen zu denken», winkte der 15-fache GP-Sieger nach seinem Triumph auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya ab.

«Aber ich ziehe es vor, mich auf das jeweilige Wochenende zu konzentrieren, mein Bestes zu geben und die höchstmögliche Punktzahl in jedem Rennen zu erzielen. Am Ende sehen wir dann, wo wir landen, aber jetzt gerade liegt der Fokus auf den einzelnen Rennen», fügte Oliveira gelassen an.

Entspannt bleibt der KTM-Pilot auch mit Blick auf den dreijährigen Vertrag seines Teamkollegen Brad Binder. «Ich habe einen zweijährigen Vertrag und für mich ist das gut genug. Bis zum nächsten Jahr werde ich meine Verhandlungen geführt haben müssen, aber ich glaube im MotoGP-Feld verfügen nur Brad und Marc Márquez über einen solchen Vertrag», erklärte er.

«Marc ist achtfacher Weltmeister und Brad hat seine erste MotoGP-Saison soeben beendet. Offenbar sieht KTM ein grosses Potenzial und deshalb haben sie ihre Chance genutzt. Für mich ist das total okay, ich habe kein Problem damit. Ich mache einfach meinen Job und KTM ist zufrieden mit meiner Leistung. Ich brauche keinen 3-Jahres-Vertrag, um zu wissen, dass mich die Verantwortlichen mögen und meine Arbeit schätzen», fügte Oliveira an. Er weiss: «Gut Ding will Weile haben, wir müssen weiter gut arbeiten und uns in Geduld üben.»

MotoGP-Ergebnis, Montmeló, 6. Juni:

1. Oliveira, KTM, 24 Runden in 40:21,749 min
2. Zarco, Ducati, + 0,175 sec
3. Miller, Ducati, + 1,990
4. Mir, Suzuki, + 5,325
5. Viñales, Yamaha, + 6,281
6. Quartararo, Yamaha, + 7,815*
7. Bagnaia, Ducati + 8,175
8. Binder, KTM, + 8,378
9. Morbidelli, Yamaha, + 15,652
10. Bastianini, Ducati, + 19,297
11. Alex Márquez, Honda, + 21,650
12. Marini, Ducati, + 22,533
13. Nakagami, Honda, + 27,833
14. Martin, Ducati, + 29,075
15. Savadori, Aprilia, + 40,291

*zwei Drei-Sekunden-Strafen

Stand Fahrer-WM nach 7 Rennen von 19 Rennen:

1. Quartararo 115 Punkte. 2. Zarco 101. 3. Miller 90. 4. Bagnaia 88. 5. Mir 78. 6. Viñales 75. 7. Oliveira 54. 8. Aleix Espargaró 44. 9. Binder 43. 10. Morbidelli 40. 11. Nakagami 31. 12. Pol Espargaró 29. 13. Bastianini 26. 14. Alex Márquez 25. 15. Rins 23. 16. Petrucci 23. 17. 17. Martin 19. 18. Marc Márquez 16. 19. Rossi 15. 20. Lecuona 13. 21. Marini 13. 22. Bradl 11. 23. Savadori 4. 24. Pirro 3. 25. Rabat 1.

Stand Konstrukteurs-WM:

1. Yamaha 143 Punkte. 2. Ducati 143. 3. KTM 83. 4. Suzuki 82. 5. Honda 52. 6. Aprilia 45.

Stand Team-WM:

1. Monster Energy Yamaha 190 Punkte. 2. Ducati Lenovo 178. 3. Pramac Racing 124. 4. Suzuki Ecstar 101. 5. Red Bull KTM Factory Racing 97. 6. LCR-Honda 56. 7. Petronas Yamaha SRT 55. 8. Repsol Honda 52. 9. Aprilia Racing Team Gresini 48. 10. Esponsorama Racing Ducati 39. 11. Tech3 KTM Factory Racing 36.

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