Best Pairs Ostrowo: Die deutschen Teams gingen unter

Von Ivo Schützbach
Speedway Best Pairs
Bartosz Zmarzlik aus dem starken Fogo-Team

Bartosz Zmarzlik aus dem starken Fogo-Team

Die Polen Bartosz Zmarzlik und Piotr Pawlicki gewannen für das Team Fogo Power den Speedway Best Pairs Cup 2016. Die Glanzmomente der deutschen Fahrer waren in Ostrowo rar gesät.

Das Team Monster Energy kam mit den drei Weltmeistern Greg Hancock, Chris Holder und Tai Woffinden als Führender zum dritten und letzten Best-Pairs-Event nach Ostrowo in der Woiwodschaft Großpolen. Auf den Einsatz von Woffinden verzichtete das Team, nach den 21 Vorläufen fehlte ein Punkt, um in den Last-Chance-Heat zu kommen. Rückblickend kostete ein Plattfuß an Hancocks Bike im zweiten Durchgang diesen Punkt. In der Gesamtwertung stürzte das Team auf den vierten Platz ab.

Fogo Power mit den beiden GP-Youngstern Bartosz Zmarzlik und Piotr Pawlicki hatte vor dem letzten Rennen ebenfalls 13 Punkte im Gesamtstand. Die beiden Polen qualifizierten sich als Beste nach der Vorrunde direkt für das Finale, in dem sie auf das Team eport2000.pl mit Grzegorz Zengota und Janusz Kolodziej trafen. Überragender Fahrer des Abends war Piotr Protasiewicz, der nur einen Punkt gegen Pawlicki abgab, für eport2000.pl aber weder im Last-Chance-Heat noch im Finale eingesetzt wurde.

Im Finale sorgten Pawlicki und Zmarzlik für einen Doppelsieg, damit stand das Team Fogo auch als Gesamtsieger der Serie fest. Zengota und Kolodziej hätten für eport2000.pl gewinnen müssen, dann wären sie jetzt Champion.

Das deutsche Team Trans MF Pro Race mit Martin Smolinski und Nicki Pedersen zeigte sehr schwankende Leistungen. Smolinski begann mit einem Sieg gegen Hancock und Holder famos, im Kampf gegen das City Team schlug der Olchinger Tobias Kroner und Tobias Busch. Smolinski hatte miserable Starts, außer im ersten Lauf hatte er auch nicht genügend Speed, um von hinten zu kommen. Pedersen begann mit zwei letzten Plätzen, wechselte dann das Motorrad und holte aus den letzten vier Läufen 11 von 12 Punkte. Zu mehr als dem vorletzten Platz reichte das nicht, für die Teilnahme am Last-Chance-Heat wären mindestens zwei Punkte mehr nötig gewesen.

Im ebenfalls deutschen City Team zeigte Kroner einen bemerkenswerten Laufsieg gegen die beiden Russen Artem und Grigorij Laguta von Nice Racing. Kai Huckenbeck holte seine drei Punkte jeweils gegen den Teamkollegen, Tobias Busch ging leer aus. Mit neun Punkten wurde die Außenseiter-Truppe wie in den vorherigen Rennen Letzter.

Ergebnisse Speedway Best Pairs Ostrowo/PL:

1. Fogo Power, 23 Punkte: Bartosz Zmarzlik 9, Piotr Pawlicki 14, Tobiasz Musielak N.

2. eport2000.pl Team, 20 Punkte: Piotr Protasiewicz 14, Grzegorz Zengota 4, Janusz Kolodziej 2.

3. Nice Racing, 19 Punkte: Artem Laguta 5, Grigorij Laguta 4, Antonio Lindbäck 10.

4. Boll Team, 19 Punkte: Patryk Dudek 12, Niels-Kristian Iversen 0, Martin Vaculik 7.

5. Monster Energy Team, 19 Punkte: Greg Hancock 11, Chris Holder 8, Tai Woffinden N.

6. Trans MF Pro Race Team, 17 Punkte: Martin Smolinski 6, Nicki Pedersen 11, Renat Gafurov N.

7. City Team, 9 Punkte: Kai Huckenbeck 3, Tobias Kroner 6, Tobias Busch 0.

Last-Chance: 1. Kolodziej. 2. A. Laguta. 3. Zengota. 4. Lindbäck.

Finale: 1. Pawlicki. 2 Zmarzlik. 3. Kolodziej. 4. Zengota.

Endstand nach 3 Rennen:

1. Fogo Power, 23 Punkte
2. eport2000.pl Team 20
3. Nice Racing 16
4. Monster Energy Team 16
5. Boll Team 14
6. Trans MF Pro Race Team 10
7. City Team 3

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