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3 Grands Prix in Folge: Irrsinn nur noch in Übersee

​Formel-1-Sportdirektor Steve Nielsen (54) musste sich im Sommer 2018 viele Beschwerden anhören: Drei Rennen in Folge, das hat alle geschlaucht. Der Engländer sieht nur eine Chance für ein ähnliches Szenario.

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Der Formel-1-Sommer hatte es in sich: Von Kanada im Juni bis Ungarn im Juli haben wir sechs Rennen in acht Wochen auf zwei Kontinenten erlebt, dazwischen sogar drei WM-Läufe in unmittelbarer Folge – Frankreich, Österreich und England, das hatte es noch nie gegeben. Die Formel-1-Führung verdichtete den WM-Plan, um an der Fussball-WM vorbeizukommen. Ende Juli sahen wir sehr viele müde Gesichter im Fahrerlager. Auch Formel-1-Sportdirektor Steve Nielsen weiss: Das war grenzwertig.

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Der 54jährige Englädner hat seinen neuen Posten als Formel-1-Sportdirektor am 1. August 2017 angetreten, er ist rechte Hand von F1-Sportchef Ross Brawn. Nielsen brachte reichlich Erfahrung mit, als Team-Manager oder Sportdirektor bei Lotus, Benetton, Renault, Tyrrell, Honda, Arrows, Caterham, Toro Rosso und Williams. Ross Brawn sagte: "Die Aufgabe von Steve wird vorrangig darin bestehen, sich um organisatorische Dinge zu kümmern." Dazu gehört die komplexe Logistik eines WM-Programms.

Die Rennställe haben der Formel-1-Führung klargemacht: Wir wollen keine drei Rennen mehr in drei Wochen. Im WM-Programm 2019 wird darauf verzichtet. Nielsen sieht nur eine Möglichkeit, wie wir eine solche Mammutübung wiederholen könnten. "Wenn wir aus der Saison 2018 etwas gelernt haben – sollten wir noch einmal einen drei Läufe in Folge im Kalender haben, dann wäre es gewiss klüger, wenn es sich dabei um Übersee-Rennen handeln würde und nicht um Grands Prix in Europa. In Europa nimmt das Auf- und Abbauen abzubauen zu viel Zeit in Anspruch und ist wahnsinnig teuer, weil so viele Leute für diese Arbeit benötigt werden. Wenn wir also nochmals einen Triple-Header machen, dann wird der in Übersee stattfinden."

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3. November: USA (Austin)

17. November: Brasilien (São Paulo)

1. Dezember: Abu Dhabi (Insel Yas)

Der FIA-Weltrat muss bis Dezember diesen Vorschlag der Formel-1-Führung abnicken.

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