Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

McLaren-CEO Zak Brown: Kundenautos als Spende

​Christian Horner (Red Bull Racing) regte an, dass kleinere Teams Vorjahresautos kaufen könnten. McLaren-CEO Zak Brown: «Wieso werden die Autos nicht spendiert? Sie werden ohnehin weggeworfen.»

Formel 1

Werbung

Werbung

In der Formel 1 ist immer wieder darüber diskutiert worden, Kundenfahrzeuge in den Grand-Prix-Sport zurückzubringen. Angesichts der Coronakrise hat Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner diesen Vorschlag so formuliert: "Warum sagen wir nicht – für ein oder zwei Jahre erlauben wir den kleineren Teams den Einsatz von Kundenautos. Sie könnten auf diese Weise die ganzen Kosten für Forschung und Entwicklung auf einen Schlag loswerden und sich darauf konzentrieren, ein reines Renn-Team zu sein. Sie würden einen Wagen Stand WM-Finale des Vorjahres übernehmen. Es gibt keine effizientere Abkürzung, um zu niedrigen Kosten ein schnelles Auto zu erhalten. Wenn ich Alfa Romeo Racing-Financier Finn Rausing wäre oder Rennstallbesitzer Gene Haas, dann würde ich einen Ferrari kaufen oder einen Mercedes oder ein Auto von Red Bull Racing."

Werbung

Werbung

Das heutige Reglement verbietet das. Ein Wettbewerber muss den Wagen zum grössten Teil selber konstruieren, nur eine beschränkte Anzahl von Elementen darf aus fremder Produktion stammen. Die heutigen GP-Teams verfolgen komplett unterschiedliche Ansätze: Haas übernimmt sämtliche vom Reglement erlaubte Teile von Ferrari, McLaren baut die meisten Teile selber.

McLaren-CEO Zak Brown sagt zum Thema Kundenautos: "Ich bin kein Fan davon. Alle reden immer von der DNA der Formel 1, und das bedeutet, dass die Teams eigenständige Konstrukteure sind. Heute werden da die Grenzen ziemlich ausgereizt, was das Bauen des eigenen Fahrzeugs angeht. Das ist etwas, was wir uns anschauen müssen", so der Kalifornier im Podcast von Autosport. "Wenn es nur um Kosten geht und um eine kurzfristige Lösung, dann sehe ich das eher als Notbehelf. Denn dann würde sich die Frage stellen: Ab welchem Zeitpunkt muss dann ein Team den Wagen wieder selber herstellen?"

"Letztlich ist das eine Notlösung, die vielleicht für ein oder zwei Jahre Gültigkeit hätte, aber das grundsätzliche Problem wäre damit nicht vom Tisch, nämlich die zu hohen Kosten. Wenn wir diesen Weg beschreiten, dann würde ich sagen: Ein Auto wird nach einem Jahr ohnehin praktisch weggeworfen, dann kann ein solches Chassis ja auch gleich einem Kunden spendiert werden. Für den Hersteller wäre das mit null Kosten verbunden, weil ohnehin alles fertig entwickelt und gebaut ist, samt Ersatzteilen. Denn wenn der Kunde für das Auto bezahlen muss, dann hat er ja auch Kosten. Ginge es wirklich nur ums Sparen, wieso dann nicht eine Spende?"

Längerfristig erweist sich der Weg mit Kundenautos als gefährlich. Stellen wir uns vor: Mercedes-Benz, Red Bull Racing und Ferrari dürften Kundenautos verkaufen. Dann würden wir flugs in eine Sackgasse stolpern, in welcher sich in den 80er Jahren der US-amerikanische IndyCar-Sport wiedergefunden hat.

Einst gab es in der CART-Serie (Championship Auto Racing Teams) eine üppige Fülle von Chassisherstellern – Chaparral, Penske, Longhorn, Wildcat, Coyote, McLaren, Eagle, March, Lola. Innerhalb weniger Jahre gab es nur noch zwei Marken, March und Lola, später wurde die IndyCar-Serie gar ein besserer Markenpokal mit dem gleichen Monocoque für alle, das heute bei Dallara in Italien gebaut wird. Die kleineren Chassisbauer konnten nicht mehr mithalten und starben aus.

Werbung

Werbung

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

100

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

59

4

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

51

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

26

8

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

17

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

16

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

10

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Japanese Grand Prix

    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
  • Vergangen

    Miami Grand Prix

    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
  • Demnächst

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  • Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  • Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  1. Vergangen

    Japanese Grand Prix

    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
  2. Vergangen

    Miami Grand Prix

    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
  3. Demnächst

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  4. Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  5. Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026

Formelsport News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien