Alex Albon (Red Bull Racing/4.): Das Speed-Rätsel

Von Mathias Brunner
Formel 1
Alex Albon

Alex Albon

​Der Thai-Brite Alexander Albon hat auf dem Red Bull Ring sein bestes Formel-1-Ergebnis herausgefahren: Rang 4, wie in Suzuka 2019. Aber der Londoner will einem Speed-Rätsel auf den Grund gehen.

Feiner vierter Platz des jungen Londoners Alexander Albon im zweiten Wagen von Red Bull Racing-Honda: Der Thai-Brite hat damit sein bestes Formel-1-Ergebnis egalisiert, Vierter war er schon in Suzuka 2019 geworden.

Nach dem Rennen sagte er: «Rang 4 geht so weit in Ordnung, und es war nach unserer Nullrunde vor einer Woche wichtig, dass wir fürs Team üppig punkten. Aber gleichzeitig will ich der Sache auf den Grund gehen, wieso mein Renn-Speed nicht so berauschend war.»

«Zum Schluss des Rennens hin musste ich mich mit allen Mitteln gegen den starken Pérez zur Wehr setzen. Er griff mich in Kurve 4 hinein an, ich liess ihm genügend Raum. Aber dann ging ihm die Strasse aus, ich konnte die Kollision nicht verhindern. Das war bedauerlich, aber ich wüsste nicht, was ich anders hätte machen sollen. Das war harter Rennsport.»

Albon und seine Ingenieure wollen in den kommenden Tagen ergründen, wieso er sich mit dem Wagen im ersten Rennteil weniger wohl fühlte als im zweiten. Teamchef Christian Horner hatte dazu festgehalten: «Alex Albon hatte gewissermassen zwei Rennen in einem. In der ersten Hälfte hatte er seine liebe Mühe, in der zweiten stimmte auf einmal das Tempo. Wir müssen uns das mit ihm in Ruhe ansehen. Wir es schien, fühlte er sich mit dem Handling des Wagens mit viel Sprit an Bord nicht wohl. Es liegt an uns, das zu verbessern. Später war er teilweise schneller als Bottas, der grundsätzliche Tempo stimmte also. Alles in allem ist er ein gutes Rennen gefahren.»

Alex weiter: «Generell fand ich einfach, dass ich nicht schnell genug fahren konnte an diesem Wochenende. Auch wenn der Hungaroring eine ganz andere Strecke ist als der Red Bull Ring – es ist derzeit schwierig, ein schnelleres Auto zu haben als Mercedes. Sie sind vor allem in langen Bögen, also in Hochgeschwindigkeitskurven, irre schnell, und auch auf den Geraden. Wir wissen, in welchen Bereich wir zulegen müssen.»

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