FIA: 3909 Corona-Tests, nur Sergio Pérez positiv

Von Mathias Brunner
Formel 1
Ein Mitarbeiter von FIA-Partner Eurofins

Ein Mitarbeiter von FIA-Partner Eurofins

​Der Autosport-Weltverband FIA bestätigt: Vom Freitag, 24. Juli, bis Donnerstag, 30. Juli, sind in der Formel 1 3909 Corona-Tests gemacht worden. Nur ein Ergebnis war positiv – jenes von Sergio Pérez.

Die Formel 1 und der Autosport-Weltverband haben die jüngsten Zahlen veröffentlicht, was die Corona-Tests in der Königsklasse angeht: So wurden im Zeitraum vom Freitag, 24. Juli, bis Donnerstag, 30. Juli, 3909 Nasenabstriche durchgeführt – nur in einem Fall gab es ein positives Ergebnis, beim Racing Point-Fahrer Sergio Pérez.

Die FIA arbeitet bei den Tests mit Eurofins zusammen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Luxemburg bietet weltweit bioanalytische Dienstleistungen an – in den Bereichen Lebens- und Futtermittel, Pharmazeutika und Umwelt. Eurofins Scientific beschäftigt in 37 Ländern mehr als 35.000 Angestellte in 190 Laboren. Die Firma setzte 2019 4,5 Milliarden Euro um.

Ingesamt, so Formel 1 und FIA weiter, sind inzwischen 17.504 Tests gemacht worden, es gab drei positive Ergebnisse; eines bei Pérez, dazu bei zwei Menschen, die nicht zu Rennställen gehören. Formel 1 und FIA geben keine Auskunft darüber, um was für Fachkräfte es sich handelt. Gerüchten zufolge handelt es sich um eine Reinigungskraft und einen Kabelleger aus Ungarn, beide waren nicht am Red Bull Ring im Einsatz gewesen.

Formel-1-Sportchef Ross Brawn blickt zurück: «Das Rennwochenende von Melbourne abbrechen zu müssen, das war ein Schock, von dem wir uns erholen mussten. Wir haben sehr früh begonnen, uns darüber Gedanken zu machen, wie wir wieder Rennen zeigen können. Die Motorsportler sind beim Thema Logistik ziemlich fit, wir sprechen hier von erstklassigen Organisatoren. Plan B, C und D im Kopf zu haben, falls Plan A nicht klappt, das ist unser täglich Brot.»

«Wir haben angefangen, regelmässig Sitzungen abzuhalten im Viereck FIA, Formula One Management, Rennställe und GP-Organisatoren. Wir kamen als Vorsichtsmassnahme zu diesem System der grossen und kleinen Blasen; wir sehen die Formel 1 als eine grosse Blase, darin enthalten sind ganz viele kleinere Blasen, ein Team bildet eine, aber innerhalb des Rennstalls gibt es dann viele noch kleinere Blasen.»

«Uns war von Beginn an klar – früher oder später würden die ganzen Corona-Tests ein positives Ergebnis zum Vorschein bringen, aber wir sollten in der Lage sein, die Situation zu kontrollieren, indem wir von Anfang an durch zahlreiche Massnahmen das Risiko minimieren. Meine Frau Jean hat sich Sorgen gemacht, dass ich zu Rennen fahre. Aber ich sagte zu ihr: ‘Das Fahrerlager ist derzeit der sicherste Ort von allen.’»

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