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Ferrari-Junior Mick Schumacher (Haas): Zu guter Letzt
​Der künftige Haas-GP-Pilot Mick Schumacher ist nach seinem Abu Dhabi-Test zufrieden – obschon er 15. und Letzter geworden ist. Der Ferrari-Junior sagt, wieso er seine Mission in Arabien dennoch erfüllt hat.
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Zahlen sagen eben doch nicht immer die Wahrheit: Würden wir nur die Zeitenliste des Abu Dhabi-Tests als Massstab heranziehen, dann müssten wir uns um Mick Schumacher vielleicht Sorgen machen – letzter Platz! Aber für den Formel-2-Champion und seinen Rennstall Haas ist das völlig schnuppe, denn der deutsche Rennfahrer und das US-amerikanische Team hatten für den Nachwuchsfahrertest auf dem Yas Marina Circuit andere Ziele als eine möglichst schnelle Rundenzeit.
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Als einziger Rennstall konzentrierte sich Haas auf nur ein Auto: für Mick Schumacher. Es war der zweite Einsatz des jungen Schumacher im 2020er Haas VF-20, nach seinem Auftritt im ersten freien Training zum Abu Dhabi-GP vom 11. Dezember. Schumacher arbeitete am Morgen an der Balance des Haas-Renners und war mehrheitlich mit dem mittelharten C4-Pirelli unterwegs. Am Nachmittag wurde Mick für Dauerläufe auf die Bahn geschickt, bevor er zum Schluss des Tages den weichen C5 aufziehen lassen durfte. Gegenüber seinem Trainingsfreitag konnte sich Mick markant steigern: Damals fuhr er 1:41,235 min, jetzt 1:39,947 min. Mick Schumacher erklärt, wieso es nicht wichtig ist, dass seine beste Zeit Rang 15 bedeutete: "Für mich stand im Mittelpunkt, so viele Runden als möglich zu drehen und mein Verständnis für die Reifen zu vertiefen. Das haben wir erreicht. Ich fühle mich im Wagen wohl und bin mit dem Tageswerk zufrieden."
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Der leitende Haas-Ingenieur Ayao Komatsu fügt hinzu: "Das war der erste volle Tag mit Mick für uns. Im Mittelpunkt stand, dass er sich mit dem Wagen und den Reifen vertraut machen kann. Die eine schnelle Runde war für uns dabei komplett unwichtig. Viel wichtiger ist es, dass Mick etwas lernen konnte über das Verhalten der Pirelli-Walzen und das Handling des Wagens mit unterschiedlicher Kraftstofflast."
"Das Reifen-Management wird auch 2021 in den Rennen eine ganz grosse Rolle spielen, also muss sich ein junger Fahrer das verinnerlichen. Dabei waren die Bedingungen heute in Abu Dhabi ideal, denn so konnte Mick spüren, wie sich das Verhalten der Reifen mit unterschiedlicher Luft- und Pistentemperatur ändert. Er hat viel mit den verschiedenen Einstellmöglichkeiten experimentiert."
"Mick hat insgesamt 125 Runden zurückgelegt, und wir konnten sehen, wie top-fit er ist. Er hat unser Programm schnell verstanden und perfekt umgesetzt. Er hat zudem elf Startversuche aus der Formel-2-Boxengasse geübt. Alles in allem sind wir von der Arbeit mit Mick überaus angetan. Seine Arbeitseinstellung ist vorbildlich, er hört sehr aufmerksam zu und ist ein Schnelllerner. Seine Fortschritte in Sachen Reifen-Management sind eindrucksvoll. Wir sind sehr glücklich darüber, wie dieser Tag verlaufen ist." Abu Dhabi-Test, 15. Dezember
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1. Fernando Alonso (E), Renault, 1:36,333 (104 Runden) 2. Nyck de Vries (NL), Mercedes, 1:36,595 (110) 3. Stoffel Vandoorne (B), Mercedes, 1:36,840 (82) 4. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo, 1:37,446 (89) 5. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:37,557 (122) 6. Juri Vips (EST), Red Bull Racing, 1:37,770 (100) 7. Antonio Fuoco (I), Ferrari, 1:37,817 (126) 8. Callum Ilott (GB), Alfa Romeo, 1:37,826 (93) 9. Guanyu Zhou (RCH), Renault, 1:37,902 (98) 10. Jack Aitken (GB), Williams, 1:38,153 (78) 11. Robert Swartzman (RU), Ferrari, 1:38,157 (129) 12. Sébastien Buemi (CH), Red Bull Racing, 1:38,284 (76) 13. Marino Sato (J), AlphaTauri, 1:38,495 (127) 14. Roy Nissany (IL), Williams, 1:39,800 (75) 15. Mick Schumacher (D), Haas, 1:39,947 (125) Abu Dhabi-GP, Yas Marina 1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:36:30,256 h 2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +15,976 sec 3. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +18,415 4. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +19,987 5. Lando Norris (GB), McLaren, +1:00,729 min 6. Carlos Sainz (E), McLaren, +1:05,662 7. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1:13,748 8. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1:29,718 9. Esteban Ocon (F), Renault, +1:41,069 10. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1:42,738 11. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde 12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde 13. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1 Runde 14. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1 Runde 15. George Russell (GB), Williams, +1 Runde 16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1 Runde 17. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde 18. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde 19. Pietro Fittipaldi (BR), Haas, +2 Runden Out Sergio Pérez (MEX), Racing Point, Kraftübertragung WM-Stand nach 17 Rennen
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