Pierre Gasly (AlphaTauri): «Hatte immer etwas Pech»

Von Vanessa Georgoulas
Pierre Gasly: «Uns erwartet keine einfache Aufgabe»

Pierre Gasly: «Uns erwartet keine einfache Aufgabe»

AlphaTauri-Star Pierre Gasly freut sich nach dem starken 6. Rang in Monaco auf das anstehende Rennwochenende in Aserbaidschan. Der Franzose hofft auf mehr Glück als bei seinen bisherigen Formel-1-Auftritten in Baku.

In Monaco durfte Pierre Gasly seine Saisonbestleistung in diesem Jahr bejubeln: Der AlphaTauri-Pilot war sowohl im Qualifying als auch im Rennen der Sechstschnellste. Im Grand Prix hatte er Lewis Hamilton im Nacken sitzen. «Während des Rennens denkt man nicht wirklich darüber nach, wer im Auto hinter einem fährt, obwohl ich natürlich wusste, dass er es war. Aber mir war klar, dass es für ihn keine Möglichkeit gab, vorbeizukommen, und dass alles auf den Boxenstopp ankommen würde», erzählt er rückblickend.

Und der 25-Jährige aus Rouen beschreibt stolz: «Ich musste mich einfach fokussieren, mich auf mein Fahren konzentrieren, und auch das Team hat mit seiner Strategie seinen Teil dazu beigetragen, ihn hinten halten zu können. Ich bin also zufrieden, denn es war wichtig für das Team, unser Potenzial zu nutzen und ein sauberes Wochenende zu haben, was in Monaco kompliziert ist, da es eine knifflige Strecke ist. Aber wir haben es geschafft und damit unser bisher bestes Ergebnis in diesem Jahr erzielt.»

Nun steht mit Baku ein weiterer Strassen-GP auf dem Programm. Gasly freut sich auf den schnellen Strassenkurs. Er erklärt: «Ich würde sagen, Baku ist eine wirklich ungewöhnliche Strecke. Sie hat etwas mit Monaco gemeinsam, denn es ist ein Strassenkurs im Zentrum einer Stadt, also keine normale Strecke. Das bedeutet, dass man das Auto ein bisschen anders abstimmen muss. Man fährt mit viel weniger Abtrieb als in Monaco, und die Kurven sind in Baku viel langsamer, aber es ist ähnlich, was den Grip und einige andere Eigenschaften angeht, und wir werden wieder die weichsten Reifenmischungen verwenden.»

«Der fehlende Grip und der geringe Abtrieb bedeuten, dass uns keine einfache Aufgabe erwartet, und es ist schwierig, das Auto optimal abzustimmen», mahnt der aktuelle WM-Neunte. «Die lange Gerade bedeutet, dass die Reifen und Bremsen viel Temperatur verlieren, und es gilt noch andere Faktoren zu berücksichtigen, um über eine Runde und auch im Rennen alles aus dem Auto herausholen zu können.»

«Ich mag die Strecke sehr. Vor ein paar Jahren wurde ich in der GP2 Zweiter, aber in der Formel 1 hatte ich, obwohl ich recht konkurrenzfähig war, immer etwas Pech», sagt Gasly, der seine beiden bisherigen Baku-Auftritte als Zwölfter und mit einem Ausfall ausserhalb der Punkte beendete. «Aber ich habe vor, das diese Woche zu ändern. Ich hoffe, dass wir in der Lage sein werden, auf einem ähnlichen oder sogar besseren Niveau als in Monaco zu fahren», fügt er kämpferisch an.

Monaco-GP, Monte Carlo

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:38:56,820 h
02. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 9,114 sec
03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 22,117
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 23,963
05. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 51,115
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 54,045
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:06,361 min
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
10. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
11. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
13. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
14. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
15. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
16. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden
Out
Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, Antriebswelle gebrochen *
Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, Radmutter

* nicht zum Rennen gestartet

WM-Stand nach 5 von 23 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 105 Punkte
2. Hamilton 101
3. Norris 56
4. Bottas 47
5. Pérez 44
6. Leclerc 40
7. Sainz 38
8. Ricciardo 24
9. Gasly 16
10. Ocon 12
11. Vettel 10
12. Stroll 9
13. Alonso 5
14. Tsunoda 2
15. Giovinazzi 1
16. Räikkönen 0
17. Russell 0
18. Latifi 0
19. Schumacher 0
20. Mazepin 0

Konstrukteure
1. Red Bull Racing 149
2. Mercedes 148
3. McLaren 80
4. Ferrari 78
5. Aston Martin 19
6. AlphaTauri 18
7. Alpine 17
8. Alfa Romeo 1
9. Williams 0
10. Haas 0

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