Lewis Hamilton: Seine Forderung punkto Stallgefährten

Von Mathias Brunner
Lewis Hamilton und Valtteri Bottas

Lewis Hamilton und Valtteri Bottas

Für Mercedes-Teamchef Toto Wolff stellt sich hinsichtlich 2022 die Frage: Valtteri Bottas oder George Russell? Was Lewis Hamilton angeht, so hat er punkto Stallgefährten eine klare Einstellung.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat die Qual der Wahl: Soll er auf Kontinuität setzen und den Finnen Valtteri Bottas auch 2022 zum Teamkollegen von Lewis Hamilton machen? Oder ist es nicht an der Zeit für frisches Blut und die Beförderung des Mercedes-Nachwuchsmannes George Russell von Williams zum Werksteam?

Eines ist dem Wiener klar: Wird Russell nicht an die Seite von Hamilton geholt, besteht die Gefahr, dass er den vielversprechenden Russell verliert. Der 23jährige Engländer geniesst in der Königsklasse einen hervorragenden Ruf und ist für manches Team eine verlockende Alternative.

Aber was will eigentlich Lewis Hamilton? Teamchef Toto Wolff am Red Bull Ring: «Klar liegt es auf der Hand, dass ich Lewis nach seiner Meinung frage. Er gehört zum inneren Kreis, und seine Ansichten sind mir wichtig.»

Es ist Wolff unterm Strich egal, ob ein Engländer im Wagen sitzt oder ein Finne. Der Wiener sagt weiter: «Die Nationalität war für uns noch nie ein entscheidender Faktor. Wir sind eine global tätige Firma und trachten nur danach, den bestmöglichen Piloten zu bekommen.»

«Die Gespräche mit Valtteri und George werden sehr offen geführt, denn ich bin kein Freund von Hintergedanken. Valtteri hatte ohne Frage einige grandiose Wochenenden, aber er hatte eben auch andere Wochenenden, an welchen er keine optimale Leistung gezeigt hat. Und davon darf es nicht viele geben. Wie auch immer unsere Entscheidung ausfallen wird – unsere Fahrer hören als Erste davon.»

Lewis Hamilton hat zum Fahrer an seiner Seite immer festgehalten: «Ich bin kein Pilot, der bestimmte Wünsche äussert, was den Stallgefährten betrifft. Ich weiss, dass einige Fahrer sicherstellen, so etwas in ihren Verträgen verankert zu haben. Ich will einfach das gleiche Material, das ist alles.»

Aber Einfluss nimmt der 98fache GP-Sieger dennoch, als er sagt: «Valtteri und ich haben beide unsere Höhen und Tiefen erlebt, und er ist ein fantastischer Teamkollege. Deshalb sehe ich nicht, warum sich an dieser Front unbedingt etwas ändern sollte.»

2. Training, Spielberg

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:05,412 min
02. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:05,748
03. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:05,790
04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:05,796
05. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:05,827
06. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:05,934
07. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:05,994
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:06,079
09. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:06,089
10. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:06,145
11. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:06,147
12. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:06,251
13. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:06,270
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:06,297
15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:06,451
16. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:06,628
17. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:06,886
18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:07,404
19. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:07,669
20. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, keine Zeit

1. Training, Spielberg

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:05,910 min
02. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:06,166
03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:06,332
04. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:06,386
05. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:06,397
06. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:06,519
07. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:06,551
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:06,584
09. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:06,614
10. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:06,629
11. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:06,630
12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:06,669
13. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:06,696
14. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:06,708
15. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:06,848
16. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:06,861
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:07,180
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:07,473
19. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:07,823
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:08,081

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