Iker Lecuona (KTM/14.): «Fühlte mich wieder stärker»
Der spanische MotoGP-Junior Iker Lecuona war einer von vier enttäuschten Red Bull-KTM-Assen im Motorland Aragón. Aber der 20-jährige Rookie verzeichnete auch positive Aspekte.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der 20-jährige Spanier Iker Lecuona konnte am Sonntag in Aragón wenigstens seinen prominenten Red Bull-Tech3-KTM-Teamkollegen Miguel Oliveira hinter sich lassen und als 14. noch zwei Punkte ergattern. Mehr lag für den Katalanen aber nicht im Bereich des Möglichen. Im Finish gewann Lecuona dann noch eine Position wegen des Rückfalls von Le Mans-Sieger Danilo Petrucci.
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Ganz so negativ wie sein Teamkollege Oliveira sieht Lecuona das Ergebnis aber nicht. "Das Resultat ist nicht das Beste, es sind nur zwei Punkte. Aber ich weiß zugleich, dass dieses Rennen für alle vier KTM und auch einige andere Fahrer recht ähnlich war von der Pace her. Ich bin dann auch wie erwartet in eine große Gruppe mit meinem Teamkollegen Miguel geraten. Wir haben Druck gemacht, um die Lücke zu den beiden anderen KTM, der Ducati von Petrucci und der Aprilia Aleix Espargaró vor uns zu schließen." "Okay, das Ergebnis ist nicht gut, aber es war nicht so schlecht. Zugleich bin ich nämlich zufrieden mit dem Rennen. Ich konnte Fahrer überholen. Ich fühlte mich wieder stärker als zuletzt, denn ich hatte das Gefühl in den vergangenen Wochen für die Front des Bikes ein wenig verloren. Jetzt spürte ich wieder das gewünschte Feedback des Vorderreifens. So gesehen bin ich wirklich happy."
Vergleiche zu anderen neuen MotoGP-Fahrern wie Brad Binder und Alex Márquez will Lecuona nicht wirklich ziehen. Er sieht deren Leistungen aber als Motivation. "Sicher weiß ich, dass ich in einem Rennen vielleicht auch mal auf dem Podium stehen kann. Wir haben das mit Brad zweimal gesehen und auch Alex Márquez. Die Performance von Alex ist unglaublich, ehrlich gesagt. Aber auch ich lerne Schritt für Schritt. Dieser Grand Prix in Aragón war für mich irgendwie sehr ähnlich wie der erste in Österreich. Wir werden nächstes Wochenende sehen, was passiert."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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