Lewis Hamilton: «Der Mercedes fühlt sich sehr gut an»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Lewis Hamilton: «Es ist nicht einfach, unter diesen Bedingungen die richtige Fahrzeug-Balance zu finden»

Lewis Hamilton: «Es ist nicht einfach, unter diesen Bedingungen die richtige Fahrzeug-Balance zu finden»

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton dominierte in Interlagos beide Freitagstrainings. Hinterher erklärte der Mercedes-Pilot selbstbewusst: «Unser Renntempo sieht vielversprechend aus.»

Lewis Hamilton gab am Trainingsfreitag auf dem Autódromo José Carlos Pace das Tempo vor. Im ersten Training drehte er 32 Runden und sicherte sich mit 1:11,895 min den ersten Platz vor Max Verstappen und seinem Teamkollegen Nico Rosberg.

Am Nachmittag schaffte der Mercedes-Star 41 Umläufe und eine Bestzeit von 1:12,271 min, die wiederum für die Spitzenposition reichte. Diesmal blieb Rosberg aber nur drei Hundertstel langsamer als sein WM-Rivale.

Trotzdem fasste Hamilton hinterher sichtlich zufrieden zusammen: «Das war ein guter Tag, denn wir konnten unser Programm durchbringen. Mein Mercedes fühlt sich sehr gut an. Es war heute mit dieser Hitze ziemlich schwierig da draussen – und zwar nicht nur für uns in Auto, sondern auch für die Mannschaft in der Box.»

Und der 31-Jährige gestand: «Es ist nicht einfach, unter diesen Bedingungen die richtige Fahrzeug-Balance zu finden, denn die Reifen heizen sich hier sehr stark auf. Aber unser Renntempo sieht vielversprechend aus, deshalb war das heute auch ein sehr guter Start ins Wochenende.»

Teamkollege Rosberg stimmte Hamilton nach insgesamt 66 Interlagos-Runden zu: «Das war heute sehr heiss, das sollte sich für den Rest des Wochenendes aber ändern. Das erschwert natürlich die Vorbereitung aufs Qualifying und das Rennen. Doch abgesehen davon, war es ein ziemlich normaler Freitag.»

Mit Blick auf die Konkurrenz erklärte der Deutsche: «Unser Auto sieht schnell aus, aber Red Bull Racing ist definitiv nah an uns dran. Der weiche Reifen baute im Renntrimm stark ab und an den Hinterreifen gab es Blasenbildung. Auch der Abbau der mittelharten Mischung war erstaunlich – trotzdem konnten wir im Renntrimm vernünftige Zeiten fahren.»

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