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James Allison: «Hamilton hat nichts falsch gemacht»
Mercedes-CTO James Allison analysiert die Kollision zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen und kommt zum Schluss: «Ich hatte das Gefühl, dass die Strafe sehr hart war.»
Formel 1
Im Artikel erwähnt

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Der Crash zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen in der ersten Runde des Grossbritannien-GP spaltet die Formel-1-Gemeinde. Einige sehen die 10-Sekunden-Strafe, die der spätere Sieger fürs Verursachen des Unfalls kassierte, als zu milde an. Andere sprechen von einem normalen Rennzwischenfall und einer zu harten Bestrafung des Titelverteidigers.
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Zu Letzteren gehört auch Mercedes-CTO James Allison. In seiner Nachlese zum zehnten WM-Lauf analysiert er: "Wir haben uns nach dem Zwischenfall und vor dem Neustart vergewissert, dass die Stewards den internen Leitfaden der FIA zum Thema Überholen gelesen und befolgt haben. Denn soweit es uns betrifft, war das Manöver, das Lewis durchgeführt hat, absolut im Einklang mit dem Überholleitfaden der FIA." Wie Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff argumentiert auch der Ingenieur: "Wenn man sich auf der Innenseite der Kurve befindet und auf der Innenseite der Kurve überholt, dann verlangt der Leitfaden, dass man ausreichend neben dem anderen Auto liegt. Es ist nicht erforderlich, dass man vorne liegt, wenn man die Kurve erreicht." "Lewis war definitiv deutlich neben Max. Er hatte seine Vorderachse weit über der Mitte von Verstappens Auto. Man muss also deutlich neben dem anderen Auto liegen und in der Lage sein, die Kurve zu kriegen. Mit 'die Kurve kriegen' ist gemeint, um die Kurve zu fahren und nicht von der Strecke abzukommen oder die Kontrolle über das Auto zu verlieren. Das sind die Bedingungen, die man erfüllen muss", ergänzt Allison.
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"Wenn man um die Kurve fahren kann, und wenn man ausreichend neben dem anderen Auto ist, dann gehört die Kurve einem", kommt der Brite zum Schluss. "Das bedeutet nicht, dass man in Führung liegend aus der Kurve herauskommen muss, sondern dass man seine Position nicht aufgeben muss, dass man nicht ausweichen muss und dass das andere Auto die Pflicht hat, einen Zusammenstoss mit einem selbst zu vermeiden."
"Wenn man also den Aufzeichnungen der FIA-Stewards folgt und sich Bild für Bild anschaut, was mit Lewis passiert ist, dann war er deutlich neben dem anderen Auto, er wäre auf jeden Fall in die Kurve gekommen und hat die Kurve auch tatsächlich gekriegt, also gab es für ihn keinen Grund, Platz zu machen. Daher hatte ich das Gefühl, dass die Strafe sehr hart war", fügt Allison an.
"Ich weiss, dass nicht jeder damit einverstanden ist, aber ich glaube immer noch, dass das der Fall ist, und ich denke, dass es keinen Unterschied macht, ob die Copse-Kurve eine schnelle oder eine langsame Ecke ist. Hier geht es darum, wie die Regeln zum Überholen aussehen, und ich habe nicht gesehen, dass Lewis irgendetwas in Bezug auf diese Regeln falsch gemacht hat. Tatsächlich hat Lewis später im Rennen zwei weitere Überholmanöver an der gleichen Stelle durchgeführt, wobei er genau die gleiche Linie fuhr und es in beiden Fällen keinen Kontakt gab", betont der 53-Jährige. Gleichzeitig zeigt Allison Verständnis für alle, die seine Ansicht nicht teilen: "Ich kann jene Leute verstehen, die vielleicht nicht verstehen, dass man nicht verpflichtet ist, den Scheitelpunkt der Kurve zu treffen und dass man nicht sein ganzes Auto vor dem anderen Auto haben muss. Ich kann verstehen, dass man in diesem Fall denken könnte, dass das Auto, das von hinten kommt, eine Art Verpflichtung hat, sicherzustellen, dass es nicht zu einem Crash kommt. Aber wenn man sich das Reglement ansieht, dann denke ich, dass Lewis nichts falsch gemacht hat."
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Grossbritannien-GP, Silverstone 01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:23:03,157h 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +3,871 03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +11.125 04. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +28,573 05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +42,624 06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +43,454 07. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:12,093 min 08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:14,289 09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:16,162 10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:22,065 11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:25,329 12. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 14. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 16. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1 Runde 17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde 18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde Out Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, Kollision WM-Stand nach 10 von 23 Rennen Fahrer 1. Verstappen 185 Punkte 2. Hamilton 177 3. Norris 113 4. Bottas 108 5. Pérez 104 6. Leclerc 80 7. Sainz 68 8. Ricciardo 50 9. Gasly 39 10. Vettel 30 11. Alonso 26 12. Stroll 18 13. Ocon 14 14. Tsunoda 10 15. Räikkönen 1 16. Giovinazzi 1 17. Russell 0 18. Schumacher 0 19. Mazepin 0 20. Latifi 0
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Teams 1. Red Bull Racing 289 2. Mercedes 285 3. McLaren 163 4. Ferrari 148 5. AlphaTauri 49 6. Aston Martin 48 7. Alpine 40 8. Alfa Romeo 2 9. Williams 0 10. Haas 0
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