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McLaren, Ferrari, Williams: Wie in guten alten Zeiten

Ein McLaren-Fahrer vor einem Piloten von Ferrari und einem Ass von Williams – verdammt lang her, dass wir das erlebt haben! Lando Norris sagt, wie ihm George Russell zur Sensations-Pole von Sotschi verholfen hat.

Formel 1

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Ein McLaren-Fahrer auf Pole-Position, versetzt dahinter ein Pilot von Ferrari, dann einer von Williams, das hat einen Hauch von Retro mit drei Lenkradartisten der drei erfolgreichsten Formel-1-Teams ganz vorne. Das brachte uns kurz ins Grübeln: McLaren vor Ferrari und Williams, wann hatte es das in der Formel 1 in einem Abschlusstraining vor Sotschi 2021 letztmals gegeben? Antwort: Es war im Rahmen des Grossen Preises von Europa auf dem Nürburgring 2003. Vor achtzehn Jahren stellte Kimi Räikkönen seinen McLaren auf Pole, Michael Schumacher fuhr die zweitschnellste Zeit, gefolgt von seinem Bruder Ralf Schumacher im Williams.

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Für McLaren ist Sotschi 2021 die 156. Pole-Position in der Formel 1, die erste seit Lewis Hamilton in Interlagos 2012 (vor 172 Abschlusstrainings). Lando Norris ist der 102. Fahrer in der Formel 1, der sich eine Pole-Position schnappt, er ist der 18. Fahrer aus Grossbritannien, der das geschafft hat, Lando ist der 17. McLaren-Fahrer auf einer Formel-1-Pole. Es ist die erste Pole-Position für Norris seit Bahrain 2018 (damals in der Formel 2).

Der Engländer sagt: "Ich sehe das ein wenig als Wiedergutmachung für Spa-Francorchamps. Ich glaube noch heute, dass ich in Belgien eine gute Chance auf die Pole gehabt hätte – wenn ich nicht von der Bahn gesegelt wäre. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich in Spa-Francorchamps auf Pole hätte stehen müssen." Zur Erinnerung: Der 21-Jährige aus Bristol hatte im ersten und im zweiten Quali-Segment Bestzeit aufgestellt, dann kam der heftige Crash.

Was Norris danach wurmte: Bis auf ein paar Runden hinter Safety-Car-Fahrer Bernd Mayländer war am Sonntag keine weitere Action möglich, die Pole von Max Verstappen wurde automatisch zu einem Sieg.

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In Monza dann musste sich Lando mit Platz 2 zufrieden geben, vom Kommandostand kam die Anweisung, die Ränge zu halten, um den Doppelsieg mit Daniel Ricciardo vor Norris nicht aufs Spiel zu setzen.

Norris weiss: "Verhältnisse wie heute in Sotschi gibt es selten. Aber ich habe mich bei nasser Piste wie nun in Russland immer wohlgefühlt, schon zu Kartzeiten. Ich hatte schon einige Abschlusstrainings, nach welchen ich auf mich stolz sein durfte, aber eine Pole, das ist halt schon etwas ganz Anderes."

"Mir ist klar, dass wir mit McLaren noch nicht so weit sind, jedes Mal ein Wörtchen um die Spitze mitzureden, also geniessen wir das heute. Einfach war es nicht, um genau zu sein, waren die Verhältnisse verflixt tückisch, und wir mussten Einiges riskieren – aber es ist schön zu sehen, dass alles geklappt hat."

Einen Wermutstropfen gibt es dann doch noch, denn Lando fügt hinzu: "Wenn es eine Strecke gibt, auf welcher der Mann auf Pole angreifbar ist, dann ist das Sotschi; weil die Anfahrt zur ersten Kurve so lang ist."

Indirekt verhalf übrigens Landos Kumpel George Russell Norris zur ersten Formel-1-Pole, wie der McLaren-Fahrer verrät: "Normalerweise reden wir in der Quali am Funk nur das Notwendigste, weil ich mich ganz auf meine Aufgabe konzentrieren will. Aber dieses Mal habe ich mich am Funk nach den Runden von George erkundigt, der als Erster mit Slick-Reifen auf die Bahn gegangen war – welche Sektorzeiten er fährt, in welchen Kurven er richtig schnell ist. Das hat mir auf meiner Pole-Runde geholfen. Es gab einige Kurven, nach welchen mir durch den Kopf schoss: ‘Da hätte ich mehr herausholen müssen!’ Aber es hat gereicht."

Qualifying Sotschi

01. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:41,993

02. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:42,510

03. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:42,983

04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:44,050

05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:44,156

06. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:44,204

07. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:44,710

08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:44,956

09. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:45,337

10. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:45,865

11. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:46,573

12. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:46,641

13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:46,751

14. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, ohne Zeit

15. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, ohne Zeit

16. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:49,586

17. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:49,830

18. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:51,023

19. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:53,764

20. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, ohne Zeit

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