Formel 1 in Katar: Keine Freude bei den MotoGP-Stars

Von Nora Lantschner
Dass die Formel-1-WM in wenigen Wochen auf dem «Losail International Circuit» einen WM-Lauf austragen wird, ist für die MotoGP-Stars kein Grund zur Freude, wie Aleix Espargaró und Franco Morbidelli betonen.

Seit Ende September ist fix, dass die Formel 1 noch in diesem Jahr in Doha antreten wird: Der erste WM-Lauf der Vierrad-Königsklasse auf dem «Losail International Circuit» wird am 21. November als Nachtrennen ausgetragen.

2022 wird es dann keinen Formel-1-GP von Katar geben (wegen der Fussball-WM vom 21. November bis 18. Dezember 2022), ab 2023 soll Katar jedoch fester Bestandteil des WM-Programms werden, als dritter Lauf im Nahen Osten neben Bahrain und Abu Dhabi. Ein dementsprechender Zehn-Jahres-Vertrag wurde unterzeichnet.

Die MotoGP-WM gastiert seit 2004 regelmässig in Katar, seit 2008 wird auf dem 5,380 km langen Kurs unter Flutlicht gefahren. Nach dem Doppel-Event zum Saisonauftakt 2021 werden die Zweirad-Asse auch im kommenden Jahr ihre WM-Saison in Doha eröffnen – im provisorischen Kalender ist der 6. März 2022 als Termin notiert.

Dass sich die Motorrad-Piloten die GP-Strecke von Losail nun allerdings mit der Formel 1 teilen müssen, bezeichnet Aleix Espargaró als «schlechte Nachricht». «Ich liebe die Strecke von Katar», betonte der Aprilia-Werksfahrer. «Die Formel-1-Boliden zerstören alles, wegen der Downforce. Mal sehen... Ich freue mich für die Leute in Katar, weil sie neben der MotoGP auch die Formel 1 geniessen können, was fantastisch ist. Aber was den Streckenbelag, der jetzt sehr eben und sehr gut ist, anbelangt, hoffe ich einfach, dass sie den nicht zu sehr zerstören werden.»

«Das erste, an das ich gedacht habe: Es wird mehr Unebenheiten geben», räumte auch Franco Morbidelli ein, als er zum Thema Formel 1 in Doha befragt wurde. Der letztjährige MotoGP-Vizeweltmeister sah aber auch die Vorzüge: «Es ist schön, die Formel 1 auf denselben Pisten zu sehen, auf denen auch wir fahren. Es ist eindrucksvoll. Mir gefällt die Formel 1 sehr, ich verfolge sie immer. Es ist beeindruckend zu sehen, wie schnell sie dieselben Kurven mit den Rennwagen nehmen.»

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