SBK-Werksteams: MotoGP-Fahrer lösen sich in Luft auf
Bevor die Werksteams von BMW, Honda und Yamaha ihre Fahreraufstellungen für die Superbike-WM 2026 festzurren, warten sie die Entscheidungen im MotoGP-Paddock ab.
Während im MotoGP-Fahrerlager nach der Einsicht von Jorge Martin,
Die Werksteams von Bimota (Alex Lowes, Axel Bassani) und Kawasaki (Garrett Gerloff) sind voll.
Bei diesen drei Herstellern ist noch ein Platz frei. Ducati sucht einen talentierten und schnellen jungen Fahrer als Teamkollege des WM-Zweiten Bulega, Honda und Yamaha liebäugeln mit einem aktuellen MotoGP-Piloten.
Ebenso BMW. Denn Weltmeister Toprak Razgatlioglu verlässt den deutschen Hersteller nach dieser Saison zu Yamaha und in die MotoGP. Bezüglich Verträgen sind Rennsportchef Sven Blusch derzeit aber die Hände gebunden, weil er auf einen Beschluss des BMW-Vorstands wartet, ob es
Sechs aktuelle MotoGP-Fahrer haben für 2026 noch keinen Vertrag: Luca Marini (Castrol Honda), Jack Miller und Miguel Oliveira (beide Pramac Yamaha), Franco Morbidelli (VR46 Ducati), Johann Zarco und Somkiat Chantra (beide LCR Honda).
"Honda trifft seine Entscheidungen für gewöhnlich während des Suzuka Eight Hours, dort sind alle Topmanager vor Ort", sagte LCR-Teamchef Lucio Cecchinello in Brünn. Das prestigeträchtige Langstreckenrennen ist am ersten August-Wochenende.
Yamaha hat seine Entscheidungsfrist für Miguel Oliveira und Jack Miller bis Ende August ausgedehnt. Das unterstreicht, dass einer von beiden Teamkollege von Razgatlioglu werden soll – mit eindeutigem Vorteil für den Australier Miller.
Oliveira hat bereits mitgeteilt, dass er
Morbidelli war vor dem Sturz auf dem Sachsenring WM-Vierter und fährt seine mit Abstand stärkste Saison seit 2020, als er Vizeweltmeister hinter Joan Mir (Suzuki) wurde. Der verletzte Italiener (Schlüsselbein) ist in Brünn als Zuschauer dabei, der Fahrer und das VR46-Ducati-Team wollen 2026 gemeinsam weitermachen.
Stand heute wird für die Superbike-WM 2026 kein aktueller MotoGP-Pilot verfügbar sein. Nach der Verpflichtung von Moto2-Fahrer Jake Dixon, vor dem Rennen in Tschechien WM-Vierter, ist der WM-Zweite
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