Mick Schumacher über Vettel: Lernen statt blockieren

Von Agnes Carlier
Mick Schumacher legte sich im Grossbritannien-GP nicht mit Sebastian Vettel an

Mick Schumacher legte sich im Grossbritannien-GP nicht mit Sebastian Vettel an

Sebastian Vettel musste nach seinem Dreher im Grossbritannien-GP an Landsmann Mick Schumacher vorbei. Der junge Deutsche nutzte die Gelegenheit, die Fahrweise des vierfachen Champions zu studieren.

Das Duell mit Fernando Alonso, das sich Sebastian Vettel auf dem Silverstone Circuit lieferte, ging für den Aston-Martin-Star nicht gut aus: Der vierfache Weltmeister drehte sich und fiel ans Ende des Feldes zurück. Danach musste er sich auch an Rookie Mick Schumacher vorbeikämpfen – und der junge Haas-Pilot wehrte sich nicht allzu sehr gegen den Altmeister.

Dies tat er aus gutem Grund, wie Schumacher hinterher verriet. Mit Blick auf den Heppenheimer seufzte er: «Ich sah, dass sein Rennen leider auch nicht wie geplant verlief, was natürlich sehr bedauerlich ist. Deshalb habe ich ihm auch nicht die Stirn geboten, denn ich wusste, dass er schneller war.»

«Also habe ich versucht, die Chance zu nutzen, um von ihm zu lernen, statt ihn zu blockieren», fügte der 22-Jährige an, der zum zweiten Mal in diesem Jahr auch von seinem Teamkollegen Nikita Mazepin geschlagen wurde. «Das war kein einfaches Rennen», fasste Mick zusammen. «Leider hatten wir etwas mit den Reifen zu kämpfen.»

«Wir haben versucht, die Reifen in den ersten Runden nicht zu überhitzen, und offenbar pushte Nikita etwas härter, deshalb kam er an mir vorbei. Er schaffte es trotzdem, seine Gummis im Arbeitsfenster zu halten. Das müssen wir analysieren. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen müssen, um in Budapest wieder stärker zurückzukommen», erklärte der aktuelle WM-Achtzehnte.

Grossbritannien-GP, Silverstone

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:23:03,157h
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +3,871
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +11.125
04. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +28,573
05. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +42,624
06. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +43,454
07. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:12,093 min
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1:14,289
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:16,162
10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1:22,065
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:25,329
12. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
14. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
16. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1 Runde
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1 Runde
Out
Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes,
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, Kollision

WM-Stand nach 10 von 23 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 185 Punkte
2. Hamilton 177
3. Norris 113
4. Bottas 108
5. Pérez 104
6. Leclerc 80
7. Sainz 68
8. Ricciardo 50
9. Gasly 39
10. Vettel 30
11. Alonso 26
12. Stroll 18
13. Ocon 14
14. Tsunoda 10
15. Räikkönen 1
16. Giovinazzi 1
17. Russell 0
18. Schumacher 0
19. Mazepin 0
20. Latifi 0

Teams
1. Red Bull Racing 289
2. Mercedes 285
3. McLaren 163
4. Ferrari 148
5. AlphaTauri 49
6. Aston Martin 48
7. Alpine 40
8. Alfa Romeo 2
9. Williams 0
10. Haas 0

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