Yamaha: Ab 2021 mit 6 Bikes dank Valentino Rossi?

Von Colin Young
Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis bestätigt, dass die Japaner bereit sind, ab 2021 neben dem Werksteam und der SIC-Petronas-Truppe auch eine allfällige VR46-MotoGP-Mannschaft von Valentino Rossi mit M1-Bikes auszurüsten.

Dass Valentino Rossi mit seinem SKY VR46-Team, das derzeit in der Moto3- und Moto2-WM antritt, in Zukunft in die Königsklasse aufsteigen will, ist ein offenes Geheimnis. Und nach der Yamaha-Vertragsverlängerung des MotoGP-Superstars bis Ende 2020 wird der Aufstieg zur Saison 2021 hin erwartet. Sicher ist: Rossis Bemühungen werden sowohl von seinem aktuellen Brötchengeber Yamaha als auch von der Dorna unterstützt.

Denn die MotoGP-Organisatoren halten die beiden Startplätze, die von MarcVDS zurückgegeben wurden, in Reserve. Dies für den Fall, dass sich der neunfache Weltmeister wie erwartet dazu entschliesst, nach der Saison 2021 von der Strecke an die Boxenmauer zu wechseln und mit einem eigenen MotoGP-Team anzutreten.

Auch Yamaha ist bereit, dem 39-jährigen Italiener unter die Arme zu greifen und ab 2021 mit sechs Bikes in der Königsklasse anzutreten. Auch in der Open-Class-Ära mit Forward 2014 und 2015 setzte Yamaha sechs Maschinen ein.

Derzeit setzt neben dem Werksteam der Japaner auch die Tech3-Truppe von Hervé Poncharal die M1 in der Königsklasse ein. 2019 wird Tech3 aber auf KTM umsteigen. Dafür wird die SIC-Petronas-Truppe ab der nächsten Saison mit Yamaha-Material antreten.

Und sollte Rossi 2021 mit seinem VR46-Team einsteigen, wird auch dieses auf Wunsch mit der M1 um WM-Punkte kämpfen können.

Renndirektor Lin Jarvis bestätigt: «Sollten wir angefragt werden, werden wir das VR46-Team mit MotoGP-Motorrädern beliefern und auch mit der SIC-Petronas-Mannschaft und dem eigenen Werksteam weitermachen.»

Dass die Japaner bereit sind, ab 2021 mit sechs M1 in der WM anzutreten, ist ein Beweis dafür, wie groß der Einfluss des 115-fachen GP-Siegers bei Yamaha ist. Rossi arbeitet bereits bei seinem Nachwuchsprogramm VR46 Rider Academy eng mit seinem aktuellen Arbeitgeber zusammen. Denn Yamaha hat im März 2016 einen Drei-Jahres-Vertrag als offizieller Partner und Ausrüster des VR46-Nachwuchsteams unterschrieben.

Zusammen organisiert man auch das Yamaha VR46 Master Camp, in dem hoffnungsvolle Nachwuchspiloten an ihren Fahrkünsten feilen können. Soeben ging gerade die sechste Ausgabe mit den beiden malaysischen Talenten Muhammad Aiman Bin Tahiruddin (16) und Nazirul Izzat Bin Muhammad Bahauddin (18) sowie Muhammad Faerozi Toreqottullah (15) aus Indonesien und dem Japaner Shota Yokoyama über die Bühne.

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